ROTH

Geldsegen für den FC Fortuna Roth

Geldsegen für den  FC Fortuna Roth
1. Vorsitzender Michael Fischer und der 1. Kassier Georg Krämer nehmen den obligatorischen Spendenscheck, übergeben durch den Teamleiter Service der VR-Bank, Matthias Batzner, entgegen. Foto: red

Der FC Fortuna Roth hatte im Juni des vergangenen Jahres viel Pech, denn am Sportplatzgelände wurde über Nacht eingebrochen. Die Täter entwendeten Gerätschaften, wie etwa einen Rasenmäher, mit einem geschätzten Wert von 15 000 Euro entwendet.

Gerätschaften waren gestohlen worden

Gerade in der aktuellen Zeit, in der die Vereine kaum Einnahmen generieren könnten, sei dies natürlich eine Katastrophe, heißt es in einer Pressemitteilung der Volks- und Raiffeisen-Bank Lichtenfels-Ebern. Die Neuanschaffung solcher Geräte würde dem Verein ein Vermögen kosten. Deshalb hätten sich die Vereinsverantwortlichen dazu gezwungen gesehen, gute, aber gebrauchte Geräte zu erwerben. Der Rasen und das Gelände müssten schließlich gepflegt werden, da sei es unumgänglich gewesen, Ersatzgeräte zu finden.

Umso erfreulicher sei die Nachricht, dass die VR-Bank Lichtenfels-Ebern eG für einen Teil des Schadens aufkommen wolle, so der Vorstand. Deshalb habe der Kassier Georg Krämer den Antrag bei der Bank gestellt. Diese sei dem Ganzen mit einem Geldsegen von 2500 Euro entgegen gekommen.

Auch Bürger spendeten kräftig für Abschaffung gebrauchter Geräte

Nicht zu vernachlässigen sei allerdings auch die Spendenbereitschaft der ortsansässigen Bevölkerung und der Vereinsmitglieder. Nach einem Aufruf des Vereins seien viele Spendenwillige zusammengekommen, um ihren Fußballverein zu unterstützen. „Es haben sogar Bürger gespendet, die nichts mit dem Verein am Hut haben“, so 1. Vorsiteznder Michael Fischer. „Das erfreut uns natürlich sehr“.

So seien auch durch eigene Spenden 6000 Euro zusammengekommen, für die sich der Vorstand recht herzlich bei allen bedanken wolle, sagte der Vorsitzende bei den Spendenübergabe durch die VR-Bank. Gerade in der jetzigen Zeit sei solch eine Spendenbereitschaft nicht alltäglich. (red)

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