Gedenkstein mit Verspätung enthüllt

BUCH

Gedenkstein mit Verspätung enthüllt

Bei strahlendem Sonnenschein feierte die evangelische Kirchengemeinde in Buch am Forst am Sonntag den 651. Geburtstag ihrer Maria-Magdalenen-Kirche mit einem Festgottesdienst rund um die Kirche.

In der Predigt zur Speisung der 5000 sprachen Diakon Marco Schindler und Pfarrerin Tanja Vincent über die Gemeinschaft der vielen Menschen damals und der immer noch zahlreichen Gottesdienst-Besucher heute. Sie gingen auf die Bedeutung des gemeinsamen Essens, gerade auch in der Gemeinde, und ganz besonders in der Jugendarbeit ein. Sie sprachen von den Fischen, die nicht nur eine gute Ergänzung zum Brot, sondern auch Symbol für die Formel des christlichen Glaubens – Jesus Christus*Gottes Sohn*Retter – und die Erfahrung, wie auch bei der Gemeindearbeit am Ende oft mehr bleibt als man gemeinsam investiert hat – mit Gottes Hilfe.

Dank für die vielen innovativen Ideen

Neben der Dankbarkeit der Gemeinde für ihre wunderschöne Kirche war es auch der Tag, an dem sich die Region Mitte des Dekanats Michelau von ihrem Regionaljugendreferenten, Diakon Marco Schindler, verabschieden musste, der sieben Jahre hier gearbeitet hat. Dekanin Stefanie Ott-Frühwald dankte ihm für seine Arbeit in der Region und alle in-novativen Ideen in Zeiten von Corona und den Lockdowns, entpflichtete ihn von seinen Aufgaben hier und überreichte ein Zitronenbäumchen, das sein persönliches Paradies daheim bereichern möge.

Für die Dekanatsjugendkammer sprachen der stellvertretende Vorsitzende David Holland und Saskia Nauer, die auch schon die Vorfreude auf den zukünftigen Einsatz von Diakon Schindler in der Jugendarbeit in der Region Nordwest im Dekanat Michelau zum Ausdruck brachten. Das KiSo- und Kinderkinoteam aus Buch am Forst bedankte sich ebenfalls für die Zusammenarbeit der vergangenen Jahre und überreichte ein stärkendes Dankeschön.

Reiner Babucke war mit einer Projektband gekommen

Für die Musik in diesem Gottesdienst war Dekanatsjugendreferent Reiner Babucke mit einer Projektband gekommen. Er wird es auch sein, der künftig einige Angebote im Bereich der Kinder-und Jugendarbeit im Stadtgebiet Lichtenfels, und somit auch in Buch am Forst und in der Schney machen wird.

Ebenfalls in diesem Gottesdienst wurde auf der Wiese vor der Kirche ein Gedenkstein für die Kirche enthüllt – in Form eines Karpfens, der mit seinem Schriftzug auf die 650 Jahre der Kirche hinweist und die Vorbeifahrenden auf die Kirche und die gute Nachricht hinweist, die hier weitergegeben wird.

Gedenkstein mit einem Jahr Verspätung enthüllt

Hermann Angermüller hat diesen Stein selber vor vielen Jahren aus seinem Grundstück gehoben und ihn jetzt von dem Künstler Helmut Osterlänger bearbeiten, mit Hilfe von Uwe Thaler und Johannes Angermüller und einigen anderen aufstellen lassen und jetzt der Kirchengemeinde geschenkt. Was vergangenes Jahr hätte sein sollen, wurde nun nachgeholt und von bewundernden Kommentaren aus der Gemeinde begleitet.

Ein ereignisreicher Gottesdienst, dem sich leider kein Kirchweihbetrieb anschloss. Der soll – hoffentlich – im nächsten Jahr wieder stattfinden. (red)