LICHTENFELS

Für die Ausbildung von Medienscouts

Mit einer Spende in Höhe von 2000 Euro unterstützen die Raiffeisenbank Obermain Nord eG, die Raiffeisen-Volksbank Bad Staffelstein eG und die VR-Bank Lichtenfels-Ebern eG gemeinsam die OpferHilfe Oberfranken.

Der Verein bietet umfangreiche Präventionsmaßnahmen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer im Landkreis. Zum Beispiel informiert er Jugendliche über Sicherheits-Dienste, etwa, wie man Mitschüler und Mitschülerinnen bei Cyber-Mobbing und Belästigung berät. Sehr gerne nahm der Vorsitzende der OpferHilfe Oberfranken, Alfons Hrubesch, die Spende für die Ausbildung der Medienscouts entgegen. Er bedankte sich sehr herzlich für das großzügige Engagement der Genossenschaftsbanken.

Aufklärungskampagne zum Thema Gewalt unter Jugendlichen

Der Verein startet zum neuen Schuljahr mit seinen bundesweiten Vernetzungspartnern eine große Präventions- und Aufklärungskampagne zu Gewalt unter Jugendlichen – auch Peer-Gewalt genannt. Dabei wird das Mobbing in Klassenchats, also das Cybermobbing, genauso Thema sein wie sexuelle Gewalt über digitale Medien oder Hassreden. Ein unüberlegt geteiltes Foto wird heute innerhalb von Sekunden zu einem unkontrollierten Problem oder gar einer Katastrophe. Sekunden-Fehlentscheidungen, die sich im Netz nicht mehr zurücknehmen lassen.

Nicht das Foto ist das eigentliche Problem, sondern die Reaktionen der anderen Jugendlichen auf das Foto. Schwere Fälle können in die Depression oder/und auch zu Essstörungen führen. Jugendliche müssen für die Folgen unüberlegter Handlungen am Smartphone sensibilisiert werden. Auf mögliche Straftaten muss hingewiesen sein.

Nicht zuletzt sprechen auch Zahlen (2020) für sich: Tatverdächtige Kinder und Jugendliche bei §184b StGB: 42,9 Prozent. Tatverdächtige unter 21 Jahren: 50,6 Prozent. Für die OpferHilfe Oberfranken gibt es viel zu tun. Gerne starten sie mit der Unterstützung der Volksbanken Raiffeisenbanken mit der Aufklärungsarbeit. (red)