LICHTENFELS

Ein Prosit auf das Lichtenfelser Schützenfest

Ein Prosit auf das Lichtenfels Schützenfest
Festwirt Daniel Ivascenko, Platzmeister Dieter Brandmeier, Verkaufsleiter der Brauerei Leikeim, Christian Hoh, Bürgermeister Andreas Hügerich, Geschäftsführer Andreas Leikeim, 3. Schützenmeister Hans-Georg Rießner und 1. Schützenmeister Erwin Kalb (v. li.) stoßen auf das Gelingen... Foto: Alfred Thieret

Mit einem Platzkonzert auf dem Marktplatz vor dem Rathaus kündigten am Freitagabend die Islinger Musikanten das traditionelle Lichtenfelser Schützen- und Volksfest an. Wie immer konnte die Bevölkerung das Festbier an dem vor dem Rathaus abgestellten Fahrzeug der Brauerei Leikeim testen und somit neben der mitreißenden Blasmusik einen weiteren Vorgeschmack auf das bevorstehende Fest erhalten, das von vielen Bürgern besonders sehnsüchtig erwartet wurde, nachdem es zuletzt Corona-bedingt zweimal hintereinander ausgefallen war.

Ein Prosit auf das Lichtenfels Schützenfest
Die Musikgruppe „Banda de Cournon“ bereicherte das Platzkonzert mit schmissigen Musikeinlagen und beteiligte sich am Aus... Foto: Alfred Thieret

Erfreulicherweise war wieder zum Schützenfest eine Delegation aus der Partnerstadt Cournon gekommen. Diese brachte die in Lichtenfels bereits gut bekannte Musikgruppe „Banda de Cournon“ mit, die im Wechsel mit den Islinger Musikanten mit ihren schmissigen Klängen das Platzkonzert bereicherte.

Auch die meisten Stadträte waren erschienen

Neben dem Ersten Bürgermeister Andreas Hügerich und seiner Stellvertreterin Sabine Rießner waren auch die meisten Stadtratsmitglieder erschienen, um sich in einem kurzen, durch die Polizei abgesicherten Festzug, angeführt von den Islinger Musikanten und gefolgt von den vielen Jungschützen, den Schützendamen in ihren schmucken Dirndl und den Schützen in ihren einheitlichen Uniformen mit grünem Hut mit Feder, zum Schützenplatz zu begeben.

Ein Prosit auf das Lichtenfels Schützenfest
Die vierjährige Marie begleitete ihre Mutter Christina beim Festzug. Foto: Alfred Thieret

Bei einer Platzrunde vorbei an den 38 Schausteller- und zwölf Fahrgeschäften bis zum Biergarten und zur Bühne, wo die Islinger Musiker Platz nahmen, wurden die Schützen und Ehrengäste freudig von den zahlreichen Besuchern empfangen.

1. Schützenmeister Erwin Kalb betonte, dass die Scharfschützengesellschaft sehr glücklich sei, nach Corona-bedingter dreijähriger Planung nun endlich wieder zahlreiche Besucher des Schützenfestes begrüßen zu können. Ein besonderer Gruß galt dem Michelauer Bürgermeister Jochen Weber sowie Pfarrer Roland Neher und Pfarrerin Anne Salzbrenner. Mit einem herzlichen „Bonjour“ hieß er die Freunde aus der Partnerstadt Cournon willkommen und ließ sie mit einem „Vive la France“ hochleben.

Ein Prosit auf das Lichtenfels Schützenfest
Die Islinger Musikanten, die den Schützenfestauftakt musikalisch gestalteten, führten den Schützenauszug an. Foto: Alfred Thieret

Es sei ein herrliches Erlebnis, auf der Bühne zu stehen und in lauter lachende Gesichter zu schauen, rief Bürgermeister Andreas Hügerich voller Begeisterung. Da sehe man, was in den vergangenen Jahren gefehlt hat: „Es ist wieder da, unser Lichtenfelser Schützenfest.“ Dann beförderte der Rathauschef den Zapfhahn mit kräftigen Schlägen in das erste Fass Schützenfestbier und eröffnete damit das zehntägige Schützenfest, worauf die Islinger Musikanten die Besucher gleich zu einem zünftigen Prosit der Gemütlichkeit aufforderten.

Ein Prosit auf das Lichtenfels Schützenfest
Die Schützenjugend war beim Auszug stark vertreten. Foto: Alfred Thieret

Ein Feuerwerk erleuchtete den Himmel

Die Islinger Blasmusik unterhielt die Schützenfestbesucher noch bestens bis in den späten Abend, ehe nach Einbruch der Dunkelheit ein Feuerwerk den Himmel erleuchtete. Am Samstag sorgten dann am Nachmittag die Musikkapelle Wattendorf und am Abend die oberfränkische Rock- und Funkband „Pulp Fiction“ für Stimmung im Schützengarten.

 

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