LICHTENFELS

Doris Zullo: Impfen ist ein Gebot der Solidarität

Doris Zullo. Foto: red

Meine Eltern mussten das letze Dreivierteljahr ihres Lebens unter Coronabedingungen im Altenheim verbringen. Seit dieser Zeit durfte ich ihre Zimmer nicht mehr betreten, sie nicht mehr umarmen, nur maximal eine halbe Stunde mit Maske treffen und das nur in speziell dafür vorgesehenen Räumen. Sie sind beide vor kurzem innerhalb von sechs Wochen zwar nicht an, aber zumindest bedingt durch Corona gestorben. Die Einsamkeit und Isolation hat ihnen stark zugesetzt und die letzten Resourcen und Lebensfreude genommen. Auch die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals waren beziehungsweise sind grausam.

Wir müssen diese Pandemie jetzt so rasch wie möglich zumindest beherrschbar machen. Daher halte ich es für ein Gebot der Solidarität, aber auch des Eigennutzes aller, sich impfen zu lassen, und zwar egal mit welchem Impfstoff. Jeder Schutz ist wichtig und sinnvoll.

Auch will ich wieder mein normales Leben zurückgewinnen und mich ohne Sorge vor Ansteckung mit Familie und Freunden treffen können,. Die AHA-Regeln sind für mich inzwischen AHAALI-Regeln: Abstand – Hygiene – Alltagsmaske – App – Lüften – Impfen.

Machen Sie bitte alle mit! Schützen Sie sich, ihre Liebsten und die Gesellschaft.

 

Rückblick

  1. Corona-Tagebuch: Was meinte der alte Goethe wohl?
  2. Corona-Tagebuch: Die Impfung steht man allein durch
  3. Corona-Tagebuch: Ein Hinweis vor allem für Männer
  4. Corona-Tagebuch: Der Kaffeedurst und die Folgen
  5. Corona-Tagebuch: Der Kaffeedurst und die Folgen
  6. Steffen Biskupski über das Corona-Schuljahr an der HOS
  7. Corona-Tagebuch: Aufschieben kann endgültig sein
  8. Offene Ganztagsschule: Bilder des Corona-Jahres
  9. „Fellow Rovers“ und die „Silhouettes“ rocken Selbitz
  10. Corona–Tagebuch: Handschriftliche Notizen
  11. Marie Köhnlein als Bufdi beim BRK im Einsatz
  12. Corona-Tagebuch: Latein und die Fliesen
  13. Haus Marteu: Mächtige Granitkeile und grandioser Klang
  14. Corona-Tagebuch: Erweiterung des Bewusstseins
  15. HOS Lichtenfels: Eine echte „Schule mit Courage“
  16. Wenn Obersdorfer Kicker zu Schaufeln greifen
  17. Corona-Tagebuch: Von der Liebe und all den Taugenichtsen
  18. Ein Zeichen der Solidarität aus Seubelsdorf
  19. Corona-Tagebuch: Zwei wirklich gute Freundinnen
  20. Corona-Tagebuch: Mamorierte Socken können rocken
  21. Raps-Stiftung: Mit der Rikschafahrt Lebensqualität schenken
  22. Levi Strauss Museum: Von Franken in die neue Welt
  23. Corona-Tagebuch: Die Versuchung ist größer
  24. Ausstellung auf Schloss Hohenstein: „80 Jahre Bob Dylan“
  25. Corona-Tagebuch: Ein Verweis und was für Folgen
  26. Bayreuther Forscher über digitale Kohlendioxid-Nachweise
  27. Corona–Tagebuch: Ungewohnte Latein-Expedition
  28. Leuchsentaler Blasmusik auf Nachwuchssuche
  29. Corona-Tagebuch: Vorsicht, die Verwandschaft kommt
  30. Corona–Tagebuch: Mascarpone und die gute Nachbarin
  31. Mathias Söllners Erinnerungen an Azubi-Zeiten
  32. Corona-Tagebuch: Tabus im Bus vor Oppeln
  33. Kulmbach: Zu Besuch in einer WG mit Herz und Handicap
  34. Unterstützung für Senioren in seelischer Notlage
  35. Coburger berät Klima–Bürgerrat
  36. Corona-Tagebuch: Den Abschied etwas leichter gemacht
  37. Trauerbegleitung für Kinder
  38. Corona-Tagebuch: Eine Frage zur falschen Zeit
  39. Corona-Tagebuch: In der Hitze liegt Ruhe, aber nicht Kraft
  40. Ausbildung in Teilzeit in der Jugendwerkstatt Kulmbach
  41. Tipps vom Radtouren-Experten Armin Lieb
  42. Corona-Tagebuch: Vitamine und die Müllhalde
  43. Viel Flexibilität für ein buntes KJR-Programm
  44. Studie aus Bamberg: Gefühlte Macht und die Liebe
  45. Corona-Tagebuch: Dicke Lippen und eine Suppe
  46. Corona-Tagebuch: Fleischeslust am Frühstückstisch
  47. Mit dem Rolli auf Testfahrt in Bad Staffelstein
  48. Kultursommer Coburg: Abenteuer, Tanzlust und Comedy
  49. Corona-Tagebuch: Verschwiegenheit und ein roter Schlüpfer
  50. Corona-Tagebuch: Von Mehrtonnern und der schönen Anna

Schlagworte