LICHTENFELS

Doris Zullo: Impfen ist ein Gebot der Solidarität

Doris Zullo. Foto: red

Meine Eltern mussten das letze Dreivierteljahr ihres Lebens unter Coronabedingungen im Altenheim verbringen. Seit dieser Zeit durfte ich ihre Zimmer nicht mehr betreten, sie nicht mehr umarmen, nur maximal eine halbe Stunde mit Maske treffen und das nur in speziell dafür vorgesehenen Räumen. Sie sind beide vor kurzem innerhalb von sechs Wochen zwar nicht an, aber zumindest bedingt durch Corona gestorben. Die Einsamkeit und Isolation hat ihnen stark zugesetzt und die letzten Resourcen und Lebensfreude genommen. Auch die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals waren beziehungsweise sind grausam.

Wir müssen diese Pandemie jetzt so rasch wie möglich zumindest beherrschbar machen. Daher halte ich es für ein Gebot der Solidarität, aber auch des Eigennutzes aller, sich impfen zu lassen, und zwar egal mit welchem Impfstoff. Jeder Schutz ist wichtig und sinnvoll.

Auch will ich wieder mein normales Leben zurückgewinnen und mich ohne Sorge vor Ansteckung mit Familie und Freunden treffen können,. Die AHA-Regeln sind für mich inzwischen AHAALI-Regeln: Abstand – Hygiene – Alltagsmaske – App – Lüften – Impfen.

Machen Sie bitte alle mit! Schützen Sie sich, ihre Liebsten und die Gesellschaft.

 

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  46. Corona-Tagebuch: Als ich noch der mieseste Erwiderer war
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