LICHTENFELS

Die Schutzengel der Lichtenfelser Schulkinder

Die Schutzengel der Lichtenfelser Schulkinder
Dank an die verdienstvollen Gruppenleiter: (stehend, v. li.) Landratstellvertreter Helmut Fischer, Andreas Stefan, Bürgermeister Jochen Partheymüller, Bürgermeister Jürgen Gäbelein, Gabi Lang, Zweite Bürgermeisterin Sabine Rießner, Diana Nützel, Kreisverkehrswacht-Vorsitzender Al... Foto: Alfred Thiertet

Die Kreisverkehrswacht Lichtenfels hatte Vertreter der Schulweghelfer aus dem ganzen Landkreis anlässlich des beginnenden Schuljahres zu einer Zusammenkunft in den Biergarten des Landgasthofs Hummel in Prächting eingeladen. Der Vorsitzende Alfons Hrubesch dankte den zahlreich erschienenen Schulweghelfern, in der überwiegenden Mehrzahl Frauen, im Namen der Kreisverkehrswacht für ihren Dienst zum Wohle der Schüler.

Es sei mit ihr Verdienst, dass es seit Einführung der Schulweghelfer im Jahr 1981 keinen einzigen Unfall an den gesicherten Übergängen gegeben habe. Die über 900 im Landkreis tätigen Schulweghelfer hätten bei Wind und Wetter jeweils am Morgen und um die Mittagszeit den Schulweg der Kinder gesichert und zusammen viele tausend Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet. Er würdigte vor allem die Arbeit der 18 Gruppenleiter, die die Schulwegdienste in den einzelnen Orten meist seit vielen Jahren koordinieren, die Einsatzpläne erstellen, nach neuen Kollegen Ausschau halten und die Kontakte zu den Kommunen pflegen.

Eltern sollten mit ihren Kindern den Schulweg üben

Ganz besonders bedankte er sich bei den Gruppenleitern Yvonne Nowotny (Schney), Diana Nützel (Lichtenfels, Langheimer Straße), Andreas Stefan (Weismain), Gabi Lang (Altenkunstadt), Simone Niechziol (Marktgraitz) und Monika Bauer (Redwitz) und überreichte ihnen ein Blumenpräsent.

Herzlich dankte er auch der Polizei, die durch den Inspektionsleiter Erich Günther vertreten war, für die gute Zusammenarbeit sowie den Kommunen, vertreten durch den Landratstellvertreter Helmut Fischer sowie den Marktgraitzer Bürgermeister Jochen Partheymüller, den Redwitzer Bürgermeister Jürgen Gäbelein und die Zweite Lichtenfelser Bürgermeisterin Sabine Rießner, für die große Unterstützung.

Hrubesch bat die Eltern, zum Schulanfang mit ihren Kindern den Schulweg zu üben, sie auf die Gefahren hinzuweisen und die Kinder anzuweisen, einen gesicherten Übergang zu nutzen. Er rief die Autofahrer dazu auf, Rücksicht auf die Kinder zu nehmen und die Fahrzeuggeschwindigkeit den Gegebenheiten so anzupassen, dass sie niemanden gefährden.

Der Landratstellvertreter Helmut Fischer stellte besonders heraus, dass die Kommunen die Schulweghefer unbedingt benötigten. Als Vertreter des Landkreises danke er vor allem dem langjährigen Kreisvorsitzenden Alfons Hrubesch für sein großes Engagement. Er hoffe, dass sich auch in Zukunft genügend Bürger bereiterklären, diesen wichtigen Dienst zu verrichten.

Bei Problemen hilft die Polizei gerne

Der Polizeiinspektionsleiter Erich Günther lobte die Arbeit der Schulweghelfer, die durch ihre verantwortungsvolle Tätigkeit den Schulweg der Kinder und Jugendlichen absichern. Sollte es zum Schulanfang an Übergängen verkehrstechnische Probleme geben, sollten sich die Schulweghelfer bei der Polizei melden.

Bernd Legal, der Vorsitzende des ADAC-Ortsclubs Lichtenfels, verwies darauf, dass der ADAC und die Kreisverkehrswacht keineswegs in Konkurrenz zueinander stehen, sondern vielmehr im Sinne der Verkehrssicherheit und der Verkehrserziehung von Kindern und Jugendlichen, aber auch von Erwachsenen, an einem Strang ziehen würden. Er bedankte sich bei der Kreisverkehrswacht und ihrem rührigen Vorsitzenden Alfons Hrubesch für die geleistete Arbeit zum Wohl der Bürger.

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