LICHTENFELS

Der neue Chef der Lichtenfelser Musikschule spielt Cello

Der neue Chef der Lichtenfelser Musikschule spielt Cello
Ansprechende Weisen spielen die Dozentin für Querflöte Susi Schliefer und eine Schülerin. Foto: Heinz Fischer

Musik macht Freude. Musik verbindet. Musik ist die Sprache, die man auf der ganzen Welt versteht. Unter diesem Motto stellte sich am vergangenen Samstag die Heinrich-Faber-Musikschule Lichtenfels der Öffentlichkeit vor. In den Räumen der Herzog-Otto-Mittelschule erklangen vier Stunden lang die verschiedensten Instrumente. Der neue Leiter der Musikschule, Stephan Schultz, freute sich über eine überwältigende Resonanz, kamen doch über 150 musikbegeisterte Besucherinnen und Besucher.

Beim Tag der offenen Tür präsentierten Stephan Schultz sowie die Lehrkräfte der Musikschule ihre Instrumente und standen Frage und Antwort zu Ausbildungsinhalten, Instrumentarium und vielem mehr. Da war für jeden Geschmack etwas dabei: Von Tasteninstrumenten (Klavier, Orgel, Keyboard und Akkordeon) über Blasinstrumente (Blockflöte, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Tenorhorn, Posaune und Tuba) und Schlagwerk bis hin zu Streichinstrumenten (Violine, Viola und Violoncello) und Gitarre (Konzertgitarre, E-Gitarre, E-Bass) stand den Besucherinnen und Besuchern ein breites Spektrum zur Verfügung, um in das Erlebnis Musik einzutauchen.

Die Dozenten sind selbst begeisterte Musiker

Der neue Chef der Lichtenfelser Musikschule spielt Cello
Stephan Schultz stellt sein Cello dem Publikum vor. Foto: Heinz Fischer

Als Dozenten und Berater standen neben dem Leiter Stephan Schulz (Cello) zur Verfügung: Susi Schliefer für Quer- und Blockflöte, Gerda von Wechmar für Violine und Viola, Thomas Meyer für Klavier und Orgel, Zdenek Fiala für Blechblasinstrumente, Thomas Steinhardt für Klarinette und Saxofon, Vladimir Sigarev für Schlagzeug, Harald Kotschenreuther für Akkordeon und Fabian Killer sowie Tobias Schick für Gitarre.

Darüber hinaus biete die Musikschule vielerlei Möglichkeiten, sich in Ensembles auszuprobieren, in denen das gemeinschaftliche Musizieren erlebt werden kann, wie der neue Leiter in seinen Grußworten ausführte. Verschiedenste Stilarten können dabei entdeckt werden. Bei Klassik, Jazz, Rock oder Pop sei Freude beim Musizieren für alle garantiert.

Spielfreunde von Klassik bis Rock, von Jazz bis Pop

Die erste Instrumentenvorstellung an diesem Tag begann um 10 Uhr und wurde zu jeder vollen Stunde in der Aula der Herzog-Otto-Mittelschule wiederholt. Anschließend gab es jeweils die Möglichkeit mit den Lehrkräften ins Gespräch zu kommen, kostenlose Schnupperstunden zu vereinbaren und sich über alle Details zu informieren. Dies wurde von den meist jugendlichen Interessenten oft und gerne wahrgenommen.

Stephan Schultz ist Musiker und Orchesterleiter

Der neue Chef der Lichtenfelser Musikschule spielt Cello
Stephan Schultz begrüßt die zahlreichen Besucher. Foto: Heinz Fischer

Stephan Schultz wurde 1972 in Erfurt geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Der studierte Musiker und Musikpädagoge hat eine große und breit gefächerte Musikerkarriere hinter sich.

Bereits 1991 war er Mitglied des Timm-Quartetts (Primarius Thomas Timm) und gründete 1995 das Leipziger Barockorchester. Bis 2004 spielte er auch im Europäischen Barockorchester, beim philharmonischen Staatsorchester Halle, beim MDR-Sinfonieorchester Leipzig und war Mitglied der Magdeburgischen Philharmonie.

2004 zog es ihn nach Frankreich, wo er Mitglied des Ensembles Le Concert Lorrain und des Orchestre Philharmonique du Luxembourg war. Seit 2006 ist er künstlerischer Leiter des Ensembles Le Concert Lorrain, mit dem ihn zahlreiche Konzerte durch ganz Europa, Amerika und Japan führten. 2008 gründete er auch die Akademie des Ensembles Le Concert Lorrain. 2019 folgte eine weitere Konzerttournee und CD-Aufnahme mit der Brockespassion von G.F. Händel als Dirigent mit dem Concert Lorrain und dem NDR Chor Hamburg.

Die Leitung der Heinrich-Faber-Musikschule in Lichtenfels sieht er als neue Herausforderung, der er sich mit viel Schaffensfreude und Engagement stellen will.

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