LICHTENFELS

Corona-Tagebuch: Wenn der Witz in der Liebe fehlt

Markus Häggberg Foto: T. Mayer

Markus Häggberg schreibt augenzwinkernd ein Corona-Tagebuch. Heute geht es um den Humor und die Liebe.

„Liebes Corona-Tagebuch, Thomas will seiner Ex-Freundin nicht begegnen. Er hat mir davon erzählt und mir erlaubt davon zu schreiben, sofern ich seinen Namen aus dem Spiel halte und ihn durch ein Pseudonym ersetze. Also habe ich Peter eben versprochen, dass ich ihn Thomas nennen werde, und hier setzt nun das Wesentliche ein.

Thomas kann sich nämlich neuerdings erklären, woran sein Wille krankt, dieser letzten Freundin wieder zu begegnen.

Schön und auch noch mehrsprachig

Er spricht noch heute von ihrer Schönheit und davon, dass sie begabt und klug war. Mehrsprachig klug sogar und studiert obendrein. Aber eines Tages, so nach Monaten, sei ihm aufgefallen, dass man kaum miteinander lachte.Nicht herzhaft jedenfalls und nicht so, dass man gemeinsam Bauchweh bekam. Die Witze waren zwar subtil, aber auch irgendwie auch ständig politisch korrekt und somit fad. Der Witz als Revolte gegen Gewohntes oder Anerkanntes kam zwischen ihnen überhaupt nicht vor.

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann gab dieser Umstand dem Thomas das Gefühl ein, mit dieser schönen Frau näher am Bausparen als an Erotik zu sein.

Aber das könnte er ihr so ja nur sehr schwer erklären, und darum begegnet er ihr lieber gar nicht erst.

Liebes Corona-Tagebuch, ich kann Thomas gut verstehen und möchte wirklich nicht mit ihm tauschen. Steckt das Leben nicht voller merkwürdiger Konstellationen?“

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