LICHTENFELS

Corona-Tagebuch: Shrek und verkochte Nudeln

Markus Häggberg Foto: T. Mayer

Markus Häggberg schreibt augenzwinkernd ein Corona-Tagebuch. Heute geht es um die Herkunft von Shrek und um verkochte Nudeln.

„Liebes Corona-Tagebuch, der Mensch hat einen Verstand und den soll er auch benutzen. Er ist mit der Gabe zur Reflexion gesegnet und das heißt, dass er, wenn er nicht gerade vorausschauend ist, vielleicht nachsinnend wird. So kam es zu Aristoteles, so kam es zu Isaac Newton und so kam es auch zu Walter.

Wenn ich Walter beschreiben müsste, dann würde ich hervorheben, dass er zu merkwürdigen Zeiten seltsame Einsichten gewinnt. Corona ist eine merkwürdige Zeit und so klingelte das Telefon. Walter war dran. Er habe jetzt nachgedacht, sagte er. Unterm Kochen sei ihm das zugeflogen und genauer gesagt sogar, während er den Eischnee schlug. Also da gibt es doch diesen Shrek, diese computeranimierte fröhliche Monsterfilmfigur, die aussieht wie ein Bocksbeutel mit Augenbrauen.

Könne es nicht sein, so Walter weiter, dass der Name Shrek daher rührt, weil der Hauptdarsteller des jetzt schon bald 100 Jahre alten berühmten Dracula-Films ,Nosferatu' Max Schreck hieß? Dann legte er auf, weil ihm, wie er sagte, das Fleisch in der Pfanne anbrannte.

Liebes Corona-Tagebuch, mich beschäftigte der Anruf noch eine Weile, und ich suchte, dem nachzugehen (darüber verkochten mir die Nudeln). Aber ich fand heraus, dass der Shrek mit dem Max Schreck absolut nichts zu tun hat. Aber dafür mit Max Shreck, einer Figur aus dem Film Batmans Rückkehr. Dachte, ich erwähne das der Vollständigkeit halber mal.“

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