LICHTENFELS

Corona-Tagebuch: Am Ende alles für ein besseres Karma

Markus Häggberg Foto: T. Mayer

Markus Häggberg schreibt für OTverbindet augenzwinkernd ein Corona-Tagebuch. Heute geht es um Kara und eine gewisse Tolpatschigkeit.

„Es gibt Tage, da bin ich wirklich etwas tollpatschig. Ein Kumpel erklärte mir dazu mal, dass das an meinem Karma liegen würde und mein Karma ist… mies. Neulich kam ich auf die Idee, mich selbst mit Essen zu versorgen und fand auch auf Anhieb den Kühlschrank, aber dann brach ich irgendwie seinen Türhenkel ab und fühlte mich schuldig.

Der Kühlschrank selbst verkraftete das zwar und kühlt jetzt nicht etwa an seiner Bestimmung vorbei. Aber ich wollte nicht weiteren Schaden anrichten und setzte mich in ein unweit gelegenes Restaurant. Als die Bedienung mit einem Tablett an mir vorüber ging, da stolperte sie und brachte drei volle Weingläser und eine Wasserflasche zu Bruch.

Guter Schluck Rotwein im Schuh gelandet

So geriet ich zu Rotwein im Schuh und sie zu einer Laufmasche. Alles in allem dachte ich mir nichts weiter zu dem Vorfall, weil ich mir am Morgen ja selbst auch meinen Kaffee über die Hose und in den Schoß goss. Um den Schoß ist es farblich nicht weiter schade, aber die Hose war halt ursprünglich mal weiß.

Jedenfalls half ich so ein bisschen die Scherben aus dem Weg kehren und bei der Gelegenheit trat ein Passant in eine davon. Dann erboste sich ein Kollege der Bedienung darüber, dass die vollen Weingläser verschüttet, und die Gläser zu Bruch gingen, maßregelte seine Kollegin und übernahm höchst selbst das Bedienen.

Als er mit drei Weingläsern und einer Wasserflasche auf dem Tablett zur Tür herauskam, stolperte er und ließ alles fallen. Wie gesagt, es gibt Tage, da bin ich wirklich etwas tollpatschig.“

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