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Brandschutz vom Hubschrauber aus auch am Obermain

Brandschutz vom Hubschrauber aus auch am Obermain
Waldbrandgefahr: Beobachtungsflug über einem oberfränkischen Waldgebiet. Foto: Peter Stollberg

Aufgrund des anhaltend trockenen Wetters und der damit verbundenen erwarteten hohen Waldbrandgefahr für besonders gefährdete Waldgebiete hat die Regierung von Oberfranken fürs Wochenende, 1. und 2. August, Beobachtungsflüge angeordnet. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Die Wetterentwicklung werd weiterhin täglich beobachtet und aktuell beurteilt, heißt es darin weiter. Die vorbeugende Luftbeobachtung finde in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt.

Pilot ist selbst ausgebildeter Luftbeobachter

Zum Einsatz komme der so genannte „Schnelle Einsatzhubschrauber“ (SEH). Der Hubschrauber werde von einem Piloten geflogen, der selbst ausgebildeter Luftbeobachter ist. Damit könne im Hinblick auf die Corona-Pandemie und die beengte Situation in den Beobachtungsluftfahrzeugen auf den zusätzlichen Einsatz eines separaten Luftbeobachters verzichtet werden.

Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle, die in Wald und Flur unterwegs sind, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe könnten Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gelte ohnehin ein Rauchverbot im Wald. (red)

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