KLOSTERLANGHEIM

Blasmusik macht gute Stimmung

Blasmusik macht gute Stimmung
Beim Standkonzert zur Klosterlangheimer Kirchweih spielten die Leuchsentaler Musikanten in der Parkanlage des ehemaligen Zisterzienserklosters auf. Foto: Red

Der Künstler lebt vom Applaus, heißt es. Nach einem Jahr ohne große Auftritte freuten sich die Leuchsentaler Musikanten kürzlich riesig, vor zahlreichen Blasmusikfreunden wieder zu spielen.

Hin und wieder einen Gottesdienst musikalisch mitgestalten oder ein Geburtstagsständerla spielen – mehr ging nicht, keine Feste und keine Umzüge. Für die Kirchweihgäste war der musikalische Spaziergang eine willkommene Abwechslung zwischen Mittagessen und Kaffee trinken, und den Musikern ging der Applaus sichtlich unter die Haut. So hatten alle etwas von dem Konzert.

Eine Stunde Blasmusik mit schmissigen Polka-Rhythmen und flotten Märschen spielten die Leuchsentaler am Kirchweihsonntag. Traditionell startete das Kirchweihkonzert pünktlich um 14 Uhr in der Parkanlage des ehemaligen Zisterzienserklosters am Dorfbrunnen. Mit dem Marsch „Gruß an Würzburg“ von Richard Stegmann wurden die zahlreichen Kirchweihgäste begrüßt.

Bei sonnigem Herbstwetter spielten die Leuchsentaler bekannte Melodien wie etwa „Schöne Stunden mit Musik“, „Späte Liebe“ oder – aus der Feder von Ernst Mosch – „Wir sind Kinder von der Eger“. Natürlich durfte auch „Auf der Vogelwiese ging der Franz“, eine berühmte Polka-Komposition von Josef Poncar nicht fehlen.

Aber auch „In alter Frische“, ein Marsch von Peter Schad, der bekannte „Bozner Bergsteigermarsch“ – die heimliche Hymne von Südtirol – oder der „Ruetz-Marsch“ von Erwin Trojan, den er einem befreundeten Priester gewidmet hat, erklangen in Klosterlangheim. „Das Wandern ist des Müllers Lust“, ein Konzertmarsch unter Verwendung einer Volksweise, gehörte ebenfalls ins Repertoire.

Langer Applaus für die Musikanten

Mit der Ernst Mosch Polka „Bis bald auf Wiedersehen“ endete schließlich das abwechslungsreiche Programm. Die „Leuchsentaler“ boten Blasmusik, die bei den Besuchern sehr gut ankam. Deshalb zollten sie den Mistelfelder Musikern einen langen Applaus. (red)

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