BAYREUTH

Bayreuth: Unter den 50 besten jungen Unis

Die Universität Bayreuth zählt zu den Top 50 der jungen Universitäten weltweit. Im jüngst veröffentlichten „Times Higher Education (THE) Young University Ranking“ ist sie im Vergleich zu 2020 aufgestiegen und nimmt jetzt den 45. Platz ein. Insgesamt werden in diesem Jahr 475 Universitäten beurteilt, die jünger als 50 Jahre sind – dies sind 60 Universitäten mehr als im Vorjahr. Die THE-Rankings gehören zu den führenden weltweiten Hochschulvergleichen, heißt es in einer Pressemitteilung der Bayreuther Universität.

Das im jährlichen Turnus veröffentlichte THE Young University Ranking arbeitet mit fünf Bewertungskategorien: Lehre, Forschung, Zitationen, Internationalität und Wissenstransfer mit der Industrie. In jeder dieser Kategorien wird die Universität Bayreuth höher bewertet als im Vorjahr.

Hervorragender internationaler Ruf

Das Ranking belegt daher erneut, dass sie in der Lehre wie in der Forschung einen hervorragenden internationalen Ruf genießt. Die Betreuung und Förderung der Studierenden und des wissenschaftlichen Nachwuchses, vom Bachelor- über das Masterstudium bis hin zur Promotion, sind ausgezeichnet. Die wissenschaftliche Produktivität ist hoch, und auch bei der Einwerbung von Drittmitteln ist die Universität Bayreuth sehr erfolgreich.

Die Häufigkeit, mit der Veröffentlichungen von Bayreuther Wissenschaftlern zitiert werden, zeigt, dass die Universität Bayreuth aufgrund ihrer Forschung eine starke weltweite Ausstrahlungskraft hat. Als junge Campusuniversität hat sie – auch dies belegt das heutige THE-Ranking – ein ausgeprägtes internationales Profil. Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen im Ausland fallen bei dieser Beurteilung ebenso ins Gewicht wie die wachsende Zahl von Studierenden, Lehrenden und Forschenden, die aus dem Ausland nach Bayreuth kommen.

Im härter werdenden Wettbewerb behauptet

„Der Universität Bayreuth ist der Aufstieg in die Top 50 gelungen, obwohl das THE Young University Ranking noch nie so viele herausragende Universitäten gelistet hat wie in diesem Jahr. Dies ist ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass wir uns als kleinere Campus-Universität im härter werdenden internationalen Wettbewerb behaupten können. Unsere interdisziplinär vernetzten Forschungsschwerpunkte, beispielsweise in den Afrikastudien, der Polymer- und Kolloidforschung, der Ökologie und Umweltforschung oder der geowissenschaftlichen Hochdruckforschung, leisten dazu einen wichtigen Beitrag.

„ Dies ist ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass wir uns als kleinere Campus-Universität im härter werdenden internationalen Wettbewerb behaupten können.“
Prof. Dr. Stefan Leible, Universitätspräsident

Aber auch die zahlreichen neuen, oft englischsprachigen Studienangebote, die an zukunftsweisende Entwicklungen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft anknüpfen, sind offensichtlich starke Pluspunkte. Mit den Mit den vor wenigen Monaten gestarteten MOOCs, allgemein zugänglichen internationalen Online-Kursen, werden wir unsere internationale Präsenz weiter erhöhen“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible. (red)