BAMBERG

Bamberger Museen profitieren von Coronahilfe

Niederländische Malerei in Bamberger Beständen: Evangelist Johannes von Jan Lievens, 1627/28. Foto: Barthel/Museen der Stadt Bamberg

Öffentliche Museen und Sammlungen leiden unter strikten personellen Sparmaßnahmen. Restaurierungsprojekte oder wissenschaftliche Vorhaben liegen auf Eis. Umso erfreulicher, dass die Museen der Stadt Bamberg nun eine erste Fassung des Bestandskatalogs zur niederländischen Malerei druckfertig machen können. Ermöglicht hat das Projekt die Corona-Förderlinie der Ernst von Siemens Kunststiftung.

Ein wichtiger Schritt für die Sammlung

„Seit 21 Jahren arbeite ich für die Stadt Bamberg und habe mit meinem Team 199 Sonderausstellungen gestemmt, drei Abteilungen und ein Depot eingerichtet. Als Kunsthistorikerin liebe ich die im 20. Jahrhundert wenig beachtete Gemäldesammlung der schon 1838 gegründeten Städtischen Kunst- und Gemäldesammlung. Bisher gab es keinen aktuellen Bestandskatalog. Es ist großartig, dass das Roh-Manuskript der ersten Bestandsaufnahme zur niederländischen Malerei nun druckfertig gemacht wird“, freut sich Dr. Regina Hanemann, Direktorin der Museen der Stadt Bamberg.

Schon 1839 eine städtische Kunstgalerie eröffnet

Die Städtische Kunst- und Gemäldesammlung gehört zu den ältesten Museen Deutschlands. Schon 1839 wurde im ehemaligen Kloster St. Michael eine städtische Kunstgalerie eröffnet, die bis 1935 zu sehen war. Werke von Rembrandt oder Rubens sucht man im Sammlungsschwerpunkt „Niederländische Gemälde aus dem 16. und 17. Jahrhundert“ zwar vergebens. Jedoch verfügt sie über ausgezeichnete Werke von Rembrandts früherem Werkstattgenossen Jan Lievens und verschiedenen Mitarbeitern des Rubens-Ateliers.

Die Ernst von Siemens Kunststiftung fördert Restaurierungen von kunsthistorisch relevanten Exponaten und Ausstellungen, Bestandskataloge und Werkverzeichnisse. Weitere Informationen unter www.ernst-von-siemens-kunststiftung.de.

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