COBURG

Ausstellung: „Minijob – Armutsfalle oder Chance“

Unter dem Motto „Minijob - Armutsfalle oder Chance“ macht die Wanderausstellung der Bundesagentur für Arbeit mit Daten und Fakten zum Minijob vom 2. bis 4. Juni Station in der Ketschengasse 7, direkt am Marktplatz in Coburg. Sie informiert über Chancen und Risiken eines Minijobs.

In Deutschland arbeiten rund 7,1 Millionen Menschen in einem Minijob – zwei Drittel davon sind Frauen. Sie verdienen maximal 450 Euro im Monat, sind häufig nicht eigenständig krankenversichert und haben weder Anspruch auf Arbeitslosengeld noch Rente. Häufig wissen Arbeitgeber und Beschäftigte nicht, dass Minijobber den gleichen Anspruch haben auf zum Beispiel den Mindestlohn, bezahlten Urlaub oder gere-gelte Arbeitszeiten wie andere Beschäftigte auch. „Gleichzeitig sorgen der demografische Wandel und die anhaltend hohe Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen aktuell für beste Voraussetzungen, um aus einem Minijob mehr zu machen. Minijobs bieten ganz unabhängig von der Lebenssituation die Möglichkeit, etwas hinzu zu verdienen. Um den Lebensunterhalt, auch im Alter zu sichern, braucht es jedoch eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Hier vermitteln, beraten und informieren die Arbeitsagenturen“, so Stefan Trebes, Leiter der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg. Die Ausstellung hat am 2. und 3. Juni, 10 bis 15 Uhr, am 4. Juni 9 bis 13 Uhr geöffnet. Beratungstermine können mit Bianca Heger, Tel. (09561) 93309, Bamberg-Coburg.BCA@arbeitsagentur.de vereinbart werden. (red)

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