LICHTENFELS

4500 Atemschutzmasken für Regiomed gespendet

Die Firma Rösler spendet 4500 Atemschutzmasken an das Klinikum Lichtenfels: (v. li.) Johannes Stich (THW), Stephan Rösler (Geschäftsführender Gesellschafter der Rösler Oberflächentechnik GmbH), Landrat Christian Meißner, Robert Wieland (Geschäftsführer für die bayerischen Regiome... Foto: Foto:red

Außer bei Desinfektionsmitteln kommt es ebenfalls bei der Beschaffung von Atemschutz aktuell zu Lieferengpässen. Aus diesem Grund bietet die Rösler Oberflächentechnik GmbH schnelle und unbürokratische Hilfe an und spendet dem Regiomed-Verbund, welcher unter anderem das Klinikum in Lichtenfels betreibt, insgesamt 4500 Atemschutzmasken, die mithilfe der Niederlassung in China organisiert wurden.

Die erste Lieferung mit 1000 medizinischen Atemschutzmasken der Klassifizierung N95 (FFP2) wurde bereits am Donnerstag, 9. April, an das Klinikum übergeben. Weitere 3500 Stück medizinischer Mundschutz werden innerhalb der nächsten Tage folgen.

Hilfe in schwierigen Zeiten

„In diesen schwierigen Zeiten möchten wir uns mit dieser Spende für die großartige Leistung und den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im medizinischen Bereich herzlich bedanken. Als regionales Familienunternehmen ist es uns ein besonderes Anliegen, das lokale Klinikum in Lichtenfels zu unterstützen“, erklärt der Geschäftsführende Gesellschafter Stephan Rösler.

„Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, seiner gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen und einen entsprechenden Beitrag zum Wohle aller zu leisten.“

Materialengpässe seien ein Thema, das alle Kliniken in Deutschland momentan sehr beschäftige, betont Robert Wieland, Geschäftsführer für die bayerischen Regiomed-Häuser.

„Im Bereich Schutzausrüstung sind wir daher fortlaufend dabei, neue Lieferanten zu identifizieren und Bestellungen auf den Weg zu bringen, da man momentan nie genau weiß, was in welcher Menge und zu welchem Zeitpunkt bei uns eintrifft.

Schutzausrüstung äußerst wichtig

Die gespendeten FFP2-Masken benötigen wir beispielsweise für die Notaufnahmen und Intensivstationen – und zwar vor allem dann, wenn sich bei der Patientenbehandlung Aerosole bilden.“ Das sei zum Beispiel der Fall, wenn ein Patient für eine Beatmung intubiert werden muss.

„Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, seinergesellschaftlichen

Verantwortung

nachzukommen.“

Stephan Rösler, Geschäftsführende Gesellschafter

„Unser oberstes Ziel ist es, unsere Mitarbeiter und Patienten bestmöglich zu schützen“, so Wieland. „Wir sind deshalb für diese Spende besonders dankbar und freuen uns sehr, dass es nachhaltige Unternehmer wie Herrn Rösler gibt, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und sich herausragend engagieren.“

Auch Landrat Christian Meißner zeigt sich begeistert, wie groß aktuell die Hilfsbereitschaft und der Zusammenhalt in der Region ist: „In Zeiten der Corona-Krise spüren wir gerade in unserer Region viel Empathie und eine große Solidarität. Ich möchte mich auf diesem Wege nochmals sowohl beim medizinischen Personal als auch bei der Firma Rösler bedanken. Es ist ein tolles Signal, wie sehr die Region in solchen Krisen zusammenrückt“.

Gesundheit der Mitarbeiter und Patienten schützen

Um die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen, erhält jeder Mitarbeiter der Firma Rösler ebenfalls kostenfreien medizinischen Mundschutz, auch für den privaten Gebrauch, zur Verfügung gestellt.

Zudem wurden bereits seit längerem weitreichende Maßnahmen, wie beispielsweise Homeoffice-Regelungen, striktes Einhalten von Abstandsregelungen oder vorbeugende Quarantänemaßnahmen, zum Schutz der Belegschaft getroffen.

Alle ziehen an einem Strang

„Alle ziehen in dieser herausfordernden Zeit an einem Strang, damit der Geschäftsbetrieb wie gewohnt aufrechterhalten werden kann. Dafür auch ein großes Dankeschön an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für deren Einsatz,“ so Stephan Rösler.

Seit über 80 Jahren ist die Rösler Oberflächentechnik GmbH als inhabergeführtes Unternehmen im Bereich der Oberflächenbearbeitung tätig.

Als internationaler Marktführer bietet das Unternehmen ein umfassendes Portfolio an Anlagen, Verfahrensmitteln und Dienstleistungen rund um die Gleitschliff- und Strahltechnik sowie 3D-Druck für unterschiedlichste Branchen.

Zur Rösler Gruppe gehören neben den deutschen Werken in Untermerzbach/Memmelsdorf und Bad Staffelstein/Hausen 15 Niederlassungen und 150 Handelsvertreter weltweit. (red)

 

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