LICHTENFELS

Kandidatenkür bei der Lichtenfelser CSU

Kanidatenkür bei der Lichtenfelser CSU
Diese Frauen und Männer des CSU-Stadtverbandes Lichtenfels bewerben sich bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 um ein Stadtratsmandat, Uwe Held (vorne 5. v. li.) ist der Bürgermeisterkandidat der CSU. Foto: Alfred Thieret

Der CSU-Stadtverband nominierte im Stadtschloss die 30 Stadtratskandidaten für die am 15. März 2020 stattfindende Kommunalwahl. Die Liste wird vom Bürgermeisterkandidaten Uwe Held, dem Fraktionsvorsitzenden Frank Rubner und der Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner angeführt.

Der Stadtverbandsvorsitzende Ronald Kaiser begrüßte einleitend die Mitglieder und insbesondere die Stadtratskandidaten aus den neun CSU-Ortsverbänden Lichtenfels, Buch am Forst, Mistelfeld, Oberlangheim, Reundorf, Roth-Isling, Schney, Stiftsland und Trieb und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit bei der Nominierung. Die Moderation und Wahlleitung übernahm Marcus Arlt. Die einzelnen Kandidaten hatten dann die Gelegenheit, sich kurz persönlich mit ihren Zielen vorzustellen, ehe die Nominierung der 30 Stadtratskandidaten durch die Mitglieder schnell über die Bühne ging, wobei die vorgeschlagenen Kandidaten einstimmig bestätigt wurden.

Der Bürgermeisterkandidat der CSU, Uwe Held, gratulierte den nominierten Kandidaten zur Wahl und freute sich, dass er beim Wahlkampf mit einem kompetenten Team zusammenarbeiten kann, um die Stadt mit guten Ideen voranzubringen. Natürlich möchte man zusammen auf die Anliegen der Bürger eingehen, um Lichtenfels in eine gute Zukunft zu führen. Wichtig seien ihm die Familien, von den Kindern und Jugendlichen bis zu den Senioren.

Erlebnisbad und Fahrradparksystem

Beispielhaft nannte er ein Generationenprojekt, bei dem Kindergartenkinder eine Tagesstätte besuchen und mit den Senioren für einige Stunden verschiedene Aktionen, wie Singen und Spielen unternehmen, was beiden Seiten zum Vorteil gereichen würde. Er hob die Vereine als bedeutenden Bestandteil unseres Lebens hervor, wobei besonders die Jugendarbeit unterstützt werden müsse. Für die Wirtschaft sei nach wie vor der Breitbandausbau und schnelles Internet von größter Wichtigkeit. Er nannte auch mit den Vorschlägen eines Freibades beim Merania-Hallenbad als Erlebnisbad für alle Generationen und eines sicheren Fahrradparksystems am Bahnhof zwei von ihm vorgebrachte Ideen, die zu einer Steigerung der Lebensqualität der Bürger beitragen könnten. Abschließend betonte Held, dass er mit einem engagierten Team viele Ideen entwickeln und umsetzen möchte, um die Kreisstadt mit ihren Ortsteilen mit Herz und Verstand weiter voranzubringen.

Auch die CSU will nun eine Alternative bieten

Die CSU sei fest in der Heimat verwurzelt und christlich geprägt, dies spiegele sich auch in der Kommunalpolitik wider, stellte die Bundestagsabgeordnete sowie Stadt- und Kreisrätin Emmi Zeulner klar. Ebenso wie in der Landespolitik gelte es auch in der Kommunalpolitik Probleme zu lösen. Unser Anspruch müsse es sein, die unterschiedlichen Meinungen in der Gesellschaft aufzunehmen, um daraus Politik zu gestalten. Deshalb sei es gut, wenn die CSU auch bei der Kommunalwahl ein breites Gesellschaftsbild abgebe, wie dies bei den nominierten Stadtratskandidaten der Fall sei. Emmi Zeulner bat um Unterstützung für den Bürgermeisterkandidaten Uwe Held, denn es sei wichtig eine Alternative zu bieten, davon lebe die Demokratie.

Die CSU könne mit einer starken Mannschaft in den Wahlkampf gehen, die auch die Gesellschaft gut widerspiegele, hob der CSU-Kreisvorsitzende, Landrat Christian Meißner, hervor. Auf der Liste seien neben jüngeren Leuten auch viele erfahrene Frauen und Männer aus den unterschiedlichsten Berufen vertreten, ob Handwerker, Angestellte, Beamte, Landwirte, Unternehmer, Soldaten, Polizisten, Akademiker oder Rentner. Neben der Kernstadt würden auch die Stadtteile sehr gut repräsentiert werden, obwohl es nicht einfach sei, in einer großen Flächenkommune eine Liste aufzustellen.

Der Kreisvorsitzende stellte voller Überzeugung fest, dass der Bürgermeisterkandidat mit den Kandidaten der Stadtratsliste der CSU ein starkes und engagiertes Team hinter sich stehen habe. Es sei eine gute Liste von Leuten, die im Leben stehen, von jungen Leuten bis zu Senioren, von neuen Gesichtern bis zu erfahrenen Kommunalpolitikern.

Die CSU-Kandidaten

Folgende 30 Kandidaten des CSU-Stadtverbandes Lichtenfels bewerben sich bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 um ein Stadtratsmandat:

1. Uwe Held (Bürgermeisterkandidat, Lichtenfels), 2. Frank Rubner (Lichtenfels), 3. Emmi Zeulner (Lichtenfels), 4. Sabine Rießner (Lichtenfels), 5. Ronald Kaiser (Lichtenfels), 6. Robert Gack (Lichtenfels), 7. Otto Dinkel (Lahm), 8. Dr. Andrea Starker (Kösten), 9. Bernd Krauß (Mistelfeld), 10. Kathrin Roth (Lichtenfels), 11. Markus Köhlerschmidt (Schney), 12. Gerd Schuberth (Roth), 13. Christian Schedel (Reundorf), 14. Wolfgang Engel (Buch am Forst), 15. Thorsten Neubauer (Lichtenfels), 16. Hubert Baier (Schney), 17. Uwe Hollfelder (Lichtenfels), 18. Marion Warmuth (Tiefenroth), 19. Wolfgang Müller (Lichtenfels), 20. Jürgen Werner (Mistelfeld), 21. Pauline Juliane Deuber (Lichtenfels), 22. Stefan Klaus (Lichtenfels), 23. Valentin Babic (Lichtenfels), 24. Mathias Nagengast (Lichtenfels), 25. Georg Krauß (Lichtenfels), 26. Antje Vogt (Stetten), 27. Johannes Wasikowski (Schney), 28. Ludwig Benecke (Trieb), 29. Marcus Arlt (Lichtenfels), 30. Hermann-Heinrich Schorr (Lichtenfels). Ersatzkandidaten: Thomas Püls (Lichtenfels), Uwe Thaler (Buch am Forst), Kirsten Nagengast (Lichtenfels).

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