LICHTENFELS

Beleuchtung in Lichtenfels wird auf LED umgestellt

Beleuchtung in Lichtenfels wird auf LED umgestellt
Im Rahmen eines Pressegesprächs informierten Burkhard Butz, Kommunalbetreuer Bayernwerk, Bürgermeister Andreas Hügerich und Stadtbaumeister Gerhard Pülz (v. li.) über die im Gang befindliche Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen. Kurt Schwarzbach (auf dem Hubsteiger), ... Foto: Alfred Thieret

Seit August modernisiert die Bayernwerk Netz GmbH im Auftrag der Stadt Lichtenfels die öffentliche Beleuchtung. Sie baut die konventionellen Lampen aus und dafür moderne LED-Lampen ein.

Die Umstellung auf LED-Leuchtmittel koste der Stadt fast eine halbe Million Euro, stellte der Bürgermeister Andreas Hügerich im Rahmen eines Pressegesprächs im Rathaus fest. Es sei aber gut angelegtes Geld, denn durch den Tausch spare die Stadt jährlich etwa 100 000 Euro an Stromkosten, so dass sich die Kosten für die Umstellung in knapp fünf Jahren amortisieren würden.

Ein angenehmes warmweißes Licht

Die neuen Leuchtmittel würden auch von der Bevölkerung durchwegs positiv gesehen, betonte der Stadtbaumeister Gerhard Pülz. Im Gegensatz zu dem kaltweißen Licht der bisherigen Quecksilberdampflampen würden die LED-Lampen ein angenehmes warmweißes Licht verbreiten. Die neuen Lampen seien gerichteter, das Licht strahle nur dorthin, wo es tatsächlich gebraucht werde. Damit ergebe sich auch weniger Lichtverschmutzung und man brauche auch weniger Energie, erläuterte der Stadtbaumeister. Zudem würden die Lampen eine Nachtabsenkung erfahren und in Lichtenfels in der Zeit von 1 bis 4 Uhr und den Ortsteilen von 22 bis 5 Uhr mit halber Leistung betrieben.

Investition in den Klimaschutz

„Das ist eine Investition in den Klimaschutz“, bemerkte Burkhard Butz, kommunaler Kundenbetreuer des Bayernwerks. Mit den neuen Leuchten spare man nämlich jährlich 515 000 Kilowattstunden Strom, wodurch sich der Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid um rund 250 Tonnen reduziert (bei Zugrundelegung von dem aktuellen deutschen Strommix). Klimaschutz sei eine der größten Herausforderungen, Bayernwerk wolle mit seinem Wissen und Tun seinen Teil dafür leisten. LED-Lampen bräuchten bis zu 80 Prozent weniger Strom bei vergleichbarer Helligkeit und würden um ein Vielfaches länger halten.

Der Bürgermeister erinnerte an die Besichtigung der LED-Musteranlage von Bayernwerk in Bamberg am 18. Dezember 2018 mit dem Bauausschuss und den Vertretern des Bauamtes, die wichtige Aufschlüsse und Entscheidungshilfen brachte.

Melden, wenn das Licht ausgeht

Er sah in der Umstellung einen wertvollen Beitrag zur „grünen Stadt“. Man strebe an, den Eigenbedarf an Strom durch regenerative Energie zu decken. Er verwies dabei auf die kürzlich an der Bahnseite des Lärmschutzwalls angebrachte Photovoltaikanlage beim Reundorfer Neubaugebiet. Der Bürgermeister dankte Bayernwerk für die gute Arbeit. Die Umstellung wird noch bis zum Jahresende andauern.

Abschließend bat Gerhard Pülz die Bürger, den Ausfall einer Lampe der Stadt zu melden unter Angabe des Ortes oder der am Mast angebrachten Lampennummer.

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