ISLING

Seit 1673 wird das Islinger Skapulierfest gefeiert

Seit 1673 wird das Islinger Skapulierfest gefeiert
Die vier neuen Mitglieder mit Pater Roland und den vier Marienträgerinnen. Foto: Gabriele Schardt

Die Pfarrgemeinde feierte am Wochenende das Skapulierfest, das Fest zu Ehren unserer „Lieben Frau vom Berge Karmel“. Es ist seit 1673 eines der wichtigsten kirchlichen Feste in der Pfarrei. Nach dem Festgottesdienst folgte die traditionelle Prozession, wobei die alte und wertvolle Statue der Skapuliermuttergottes mit getragen wurde. Die musikalische Begleitung übernahmen die Islinger Musikanten.

Während des Gottesdienstes wurden vier der diesjährigen Kommunionkinder, Nele Hopfenmüller, Marie Dorsch, Roman Kaltwasser und Felix Zollnofer, feierlich in die Skapulierbruderschaft aufgenommen.

Gottesdienst und gemütlicher Frühschoppen

Den Festgottesdienst und die Andacht mit Neuaufnahmen leitete Pater Roland vom Orden der Karmeliter aus Bamberg. Im Anschluss an den Gottesdienst luden Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat zum gemütlichen Frühschoppen ein.

Das Skapulierfest endete am Montagabend mit einer Messe für verstorbene Angehörige in der Friedhofskapelle. Die Ursprünge des Skapulierfestes gehen auf das Jahr 1251 zurück. Der Überlieferung nach soll die Muttergottes dem Karmelitenpater Simon Stock in Cambridge erschienen sein und ihm ein Skapulier übergeben haben.

Skapulier bedeutet so viel wie Schulterkleid, ein schon damals gebräuchliches Teil eines Ordensgewandes. Es galt nach der Vision als Unterpfand des Heils für Alle, die mit ihm bekleidet sterben. Bei der Aufnahme in die Islinger Skapulierbruderschaft, erhalten die neuen Mitglieder symbolisch ein kleines, zuvor geweihtes Skapulier als äußeres Zeichen der Liebe und des Vertrauens zu Maria, der Mutter Jesu. Es stellt die Träger des Skapuliers unter ihren besonderen Schutz und verbindet sie mit der goßen, weltweiten Glaubensgemeinschaft der Karmeliten.

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