LICHTENFELS

Preise für die 16 Besten der Berufsschule

Preise für die 16 Besten der Berufsschule
Schulleiter Hans-Jürgen Lichy und Zweite Bürgermeisterin Sabine Rießner (hi. v. li.) sowie die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Ina Kober-Naumann (re.) beglückwünschten die mit Preisen ausgezeichneten Schüler. Foto: Alfred Thieret

Im Rahmen der feierlichen Abschlussfeier der Staatlichen Berufsschule Lichtenfels mit ihren Berufsfachschulen wurden die 16 Besten mit Preisen der Regierung, des Landkreises und des Fördervereins ausgezeichnet.

Der stellvertretende Schulleiter Dr. Joachim Selzam, der zahlreiche Ehrengäste begrüßen konnte, gratulierte den jungen Menschen zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Mit ihrer Berufsausbildung hätten sie einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu ihrer beruflichen Qualifikation zurückgelegt, aber trotzdem nur einen Zwischenstopp erreicht, denn die Reise gehe weiter.

Damit leitete er zu dem Religionspädagogen Matthias Pfadenhauer über, der sich auf den Sänger Max Giesinger bezog, der in seinem Lied „Die Reise“ das Leben als Reise schildert, bei der man zwischendurch ankommt, neu startet, auch einmal stolpert oder hinfällt, aber sich immer wieder aufrichtet.

Auch die Absolventen hätten sich auf die Reise gemacht. Mit der Berufsausbildung hätten sie bereits eine erste Teiletappe auf ihrer Lebensreise geschafft. Durch den Berufsabschluss hätten sich neue Wege eröffnet, so dass die Reise weitergehe. Michael Reubel, ein weiterer Religionspädagoge erinnerte daran, dass es schon in der Bibel Menschen gab, die auf Reisen gingen und die auf einen Reisebegleiter und auf Gottes Segen vertraut haben.

Der Schulleiter Hans-Jürgen Lichy knüpfte an das Thema „Reise“ an. Die Abschlussschüler hätten sich auf eine Berufsausbildung im dualen System eingelassen. Sie hätten sich auf die Reise gemacht, um Fachwissen und praktische Fertigkeiten nicht ausschließlich aus Schulbüchern zu gewinnen, sondern direkt vor Ort, in ihrem Ausbildungsbetrieb, im Umgang mit der Technik, mit Kollegen und Kunden.

Internationalisierung ein Schwerpunkt

Sie durften dabei Erfahrungen machen im Betriebsablauf, im Umgang miteinander und mit der eigenen Leistungsfähigkeit. Lichy berichtete ebenfalls von einigen Reisen im Kreise der Schulfamilie, schließlich sei die Internationalisierung ein Schwerpunkt im Schulentwicklungsprogramm.

Preise für die 16 Besten der Berufsschule
Schulleiter Hans-Jürgen Lichy (2. v. li.) und die verantwortlichen Lehrkräfte Marcel Schneider und Christina Allin (hi. ... Foto: Alfred Thieret

Besonders stellte er den zweiwöchigen Aufenthalt von 16 Schülern im englischen Plymouth heraus, um dort ein Betriebspraktikum zu absolvieren, wobei sie Betriebsabläufe und wirtschaftliche Gegebenheiten, aber auch Menschen und Landeskultur im Gastland kennenlernen konnten. Als Nachweis für ihren Lernaufenthalt im europäischen Ausland durften die Schüler den Europass Mobilität entgegennehmen, der bei Bewerbungen von Vorteil sein kann.

An die Absolventen gewandt, meinte der Schulleiter, dass sie nun am Ende ihrer Berufsausbildung zu echten Persönlichkeiten gereift, zu wertvollen Mitarbeitern ihres Betriebes und zu selbstbewussten und unverzichtbaren Mitgliedern unserer Gesellschaft geworden seien. Bei dieser Reise durch die Berufsausbildung dürfe man aber die Reisebegleiter nicht vergessen, die ihnen zur Seite standen, die Ausbilder, die Kollegen in den Abteilungen, die Kammern, die Lehrkräfte und den Landkreis als Sachaufwandsträger und nicht zuletzt die Eltern sowie den Förderverein für die Unterstützung sozialer und kultureller Projekte.

Für die Absolventen der Berufsschule gehe die Reise weiter, ob im Betrieb, einer weiterqualifizierenden Schule oder im Weiterbildungsbereich der Kammern. Es werde wieder wesentlich darauf ankommen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, wohin die Reise weitergeht.

Neben den Absolventen der dualen Ausbildung beglückwünschte der Schulleiter aber auch die Abschlussschüler der zweijährigen Berufsfachschule für technische Assistenten für Informatik und die fünf Absolventinnen der Berufsfachschule für Flechtwerkgestaltung. Als Vertreterin der Stadt gratulierte die Zweite Bürgermeisterin Sabine Rießner die Absolventen zu ihrem erfolgreichen Abschluss und ihrer Leistung.

Hervorragende Durchschnittsnoten

Schließlich zeichnete der Schulleiter die insgesamt 16 Jahrgangsbesten in den verschiedenen Ausbildungsberufen, die alle hervorragende Durchschnittsnoten hatten, mit Urkunden sowie Preisen der Regierung, des Landkreises und des Fördervereins aus, übergab die Zeugnisse an die Technischen Assistenten für Informatik und übereichte die Europässe an die 16 Absolventen eines 14-tägigen Betriebspraktikums in Plymouth. Der Lehrerchor umrahmte die Feier mit mehreren Liedern.

Die Geehrten

Die 16 Jahrgangsbesten der verschiedenen Ausbildungsberufe: Anerkennungspreise des Landkreises Lichtenfels: Verena Appel (Note 1,1), Kauffrau im Groß- und Außenhandel (Baur Versand); Saskia Bargel (1,2), Bankkauffrau (Raiffeisen-Volksbank Bad Staffelstein); Daniel Eckert (1,1), Fachinformatiker (Schmetterling Reisen); Nadine Fahrner (1,2), Verkäuferin (Netto Redwitz); Nadja Hambach (1,1), Kauffrau für Büromanagement (Schmittnägel GmbH, Wallenfels); Falk Lafrenz (1,0), Tourismuskaufmann (Posertouristik, Hollfeld); Simon Nagl (1,2), Technischer Produktdesigner (Käser Kompressoren, Coburg); Simon Schmittwolf (1,0), Fachkraft für Lagerlogistik (Rösler Oberflächentechnik); Christian Storch (1,3), Feinwerkmechaniker (Modellbau Robert Hofmann).

Staatspreise der Regierung von Oberfranken: Melanie Gutbier (1,0), Technische Produktdesignerin (ASS Einrichtungssysteme Stockheim); Mohammedreza Sefati (1,0), Fachlagerist (Berufsausbildung-Förderungs-Verein Coburg); Louis Siller (1,0), Industriekaufmann (SMIA Michelau); Simon Springer (1,0), Fachinformatiker (IHK Coburg).

Preise des Fördervereins: Denis Klinke (1,0), Kauffrau im Einzelhandel, Norma GmbH Lichtenfels (Schulbeste der Berufsschule); André Kießlinger (1,2), Technischer Assistent für Informatik (Schulbester der Berufsfachschule für technische Assistenten für Informatik); Johanna Münich (1,2), Flechtwerkgestalterin (Schulbeste der Berufsfachschule für Flechtwerkgestaltung).

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Schulleiter Hans-Jürgen Lichy (2. v. li.) und die verantwortlichen Lehrkräfte Marcel Schneider und Christina Allin (hi. ... Foto: Alfred Thieret

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