TRIEB

Mit Brotzeit und Seidla zum Arzt beim FKK-Fasching

Fasching in Trieb:Mit Brotzeit und Seidla zum Arzt
Die Scharfkopf-Runde der „Krawallo-Brüder“. Foto: Diter Radziej

Der Rosenmontagsball des Faschings- und Karnevalsklubs war auch in diesem Jahr wieder einer der besonderen närrischen Höhepunkte. Sketche, launige Reden, kernige Witze und jede Menge gelungener Auftritte bescherten den Faschingsgästen fast ein vierstündiges Programm.

Fasching in Trieb:Mit Brotzeit und Seidla zum Arzt
Vergangenheit und Gegenwart verkörperten Andreas Sittig und Gerald Werner beim Sketch mit der Schreibmaschine.

Nach einer musikalischen Einstimmung der Big-Man-Band von Georg Schardt, erfolgte der Aufmarsch der Akteure, während FKK-Vorsitzender Dieter Karl alle willkommen hieß. Natürlich durfte auch die Begrüßungsansprache in Form des Saalprotokolls von Alfred Schardt nicht fehlen. Und er erblicke dabei auch etliche neue Gäste, an die er seinen Appell richtete: „Für alle Neuzugänge hier im Haus, wer nier g'scheid mitmacht, der fliecht raus“. Musikalisch stellte sich danach der „Böhmische Traum“ vor und wurde vom Publikum mit viel Beifall empfangen. Auf bauliche Tätigkeiten eingehend, wusste Schardt dann zu berichten: „In Trieb werd? bald a? Freudenhaus gebaut, mit Kinnergaddn, Gemeinschaftsraum und Alterspflege, des alles nur wegen der kurzen Wege“. Den Ehrengast begrüßte er folgendermaßen: „Den Allerbesten, wie ich weiß, für Torten, Feingebäck und Speiseeis, sowie für Büttenreden sonders Gleichen, Franz, wer könnten dir das Wasser reichen“. Jeder wusste natürlich sofort, dass damit kein Geringerer als Franz Besold gemeint war.

Fasching in Trieb:Mit Brotzeit und Seidla zum Arzt
„Drei Könige“ fanden in diesem Jahr auch den Weg zum FKK-Fasching.

Danach rückten die „Drei Könige“ in den Mittelpunkt, wobei an ihnen sicherlich die Gewerkschaft ihre Freude gehabte hätte, wie Präsident Karl anmerkte, denn es sei ja überliefert: „Sie legten die Arbeit nieder, hüllten sich in prächtige Gewänder an und zogen durch die Lande“. Köstlich auch die Erlebnisse von Conny und Marion, zwei Damen „mittleren Alters“ im Wartezimmer eines Allgemeinarztes in Michelau, wobei sie auch drängende Fragen wie der „Organspenderausweis“ und dergleichen beschäftigte. Um die Zeit zu überbrücken, hatten sie vorsorglich sogar eine Brotzeit und ein Seidla Bier dabei.

Ode an die Wampe

Als ein aus Funk und Fernsehen bekannter Hofsänger präsentierte sich danach Achim Wörner mit dem Lied: „A mords drum Wampn“. „Frauen am Steuer“, ein beliebtes Gesprächsthema griffen Georg Schardt und Dieter Karl auf, wobei es allerdings die wilde Hilde bei der Navi-Ansage im sächsischen Dialekt schon einige Verständigungsprobeleme verursachte, sodass mehrfach die „Wende“ eingeleitet werden musste. Nach etlichen Schunkelrunden ermöglichten die Krawallo-Brüder, Mitglieder einer Schopfkopfrunde Einblicke in ihr pulsierendes Stammtischleben.

Fasching in Trieb:Mit Brotzeit und Seidla zum Arzt
Immer großen Gesprächsbedarf gibt es bei Patienten in einer Arztpraxis.

Im zweiten Programmteil betrat dann der Till die Bühne: „Ich habe Angst vor meiner Fraa, denn die kommt ebenfalls aus Michelaa“. Er berichtete von einem Urlaubsaufenthalt, als er sich im Schatten seiner Frau sonnen durfte. In die Vergangenheit führte Gerald Werner zurück, als ihm Andreas Sittig eine Schreibmaschine präsentierte, bei der nur das „f“ etwas zu hängen schien.

Das singende Schwein aus der Dose

Zwar habe Trieb keine Ärzte, aber dennoch besondere Spezialisten, was mit der „Wunderbox“, dem Neutralisator, verdeutlicht werden konnte, die vielfach eine sofortige Heilung bewirkte. Danach war die gesamte Faschingsgesellschaft mit eingebunden, als unter dem Titel: „Wenn einer eine Reise tut….“ die Maschine zu einer Flugreise durchstartet. Anschließend präsentierte Stefan Breitenthaler „das singende Schwein aus der Dose“ präsentieren. Das Programm fand mit dem neuen Trieber Chor, sowie dem Alpenrocker und seinem Titel: „Verdammt lang her“ einen gelungenen Abschluss, wobei FKK-Vorsitzender Dieter Karl bescheinigte: „Ihr ward ein klasse Publikum“.

 

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