LICHTENFELS

Leistung und Einsatzbereitschaft

Tolle Leistung belohnt: Der Schulleiter Thomas Kaiser (links), der Landratstellvertreter Helmut Fischer und der DHV-Bezi... Foto: Alfred Thieret

51 Schüler der Privaten Wirtschaftsschule Lichtenfels beteiligten sich in diesem Jahr am Berufswettkampf der DHV-Berufsgewerkschaft, von denen 15 mit einem Preis und einer Urkunde für eine sehr gute beziehungsweise gute Bewertung ausgezeichnet wurden.

Außerdem stellten die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner zwei Freifahrten zum Bundestag nach Berlin und die Landtagsabgeordneten Jürgen Baumgärtner, Klaus Adelt und Ludwig Freiherr von Lerchenfeld je zwei Freifahrten zum Bayerischen Landtag nach München zur Verfügung.

„Der Berufswettkampf ist ein freiwilliger Leistungswettbewerb, bei dem kaufmännische Auszubildende und auch die Schüler der Wirtschaftsschule unter dem Motto ,Aufstieg durch Leistung‘ ihr Wissen testen können“, erläuterte der DHV-Bezirksvorsitzende Willi Kaiser.

Die Wirtschaftsschüler müssten dabei Aufgaben aus den Lerninhalten der wichtigsten Schulfächer lösen, wobei auch Allgemeinwissen gefragt sei. Maximal könne man 100 Punkte erzielen. Für 100 bis 90 erreichte Punkte wurden vier Teilnehmer mit der Note „sehr gut“ und für 89-79 Punkte elf Schüler mit der Note „gut“ ausgezeichnet. 14 Schüler erhielten die Note „befriedigend“, 20 Jugendliche „ausreichend“ und vier Prüflinge für weniger als 50 Punkte die Note „ungenügend“.

Willi Kaiser betonte, dass selbst diejenigen, die gut abgeschnitten hätten, sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen dürften, auch wenn sie gezeigt hätten, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Die anderen sollten versuchen, ihre Wissenslücken zu schließen. Immerhin hätten alle ein wenig Prüfungsatmosphäre schnuppern können. Durch ihre freiwillige Teilnahme an dem Wettbewerb hätten die Schüler eine zusätzliche Qualifikation erworben, die bei einer späteren Bewerbung von Vorteil und sogar ausschlaggebend sein könnte, bemerkte der Schulleiter Thomas Kaiser. Auch wenn es zurzeit viele Ausbildungsplätze gebe, so würde bei einer Einstellung doch genau auf die vorhandenen Qualifikationen der Bewerber geachtet. Der Stellvertreter des Landrats, Helmut Fischer, machte auf die Tatsache aufmerksam, dass die Betriebe eine hohe Leistungsbereitschaft von ihren Mitarbeitern fordern und stellte in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit von Weiterbildungsmaßnahmen heraus.

Die besten Schüler

„Sehr gut“: Maximilian Stößel (Ebing), David Kohns (Burgkunstadt), Victor Schunk (Lichtenfels), Katharina Weiß (Medlitz).

„Gut“: Rebecca Wolf (Coburg), Tim Kreißler (Untersiemau), Paula Schindler (Mistelfeld), Daniel Esau (Ebersdorf), Katharina Lunkenbein (Mürsbach), Loreen Rohs (Coburg), Tina Hofmann (Ebensfeld), Laura Schülein (Pressig), Anna Pechmann (Mürsbach), Leonard Groh (Redwitz), Kim Eckstein (Schney).

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