BAMBERG

Abschied von Weihbischof Herwig Gössl bei der Caritas

Außer einem Lorbeerbäumchen bekam Weihbischof Herwig Gössl ein Konzertabonnement als Abschiedsgeschenk. In der Dompropstei (v. li.): Friederike Müller, Geschäftsführerin der Caritas gGmbH St. Heinrich und Kunigunde, Diözesan-Caritasdirektor Michael Endres, Gössl, stellvertretende... Foto: Klaus-Stefan Krieger/Diözesan-Caritasverband Bamberg

Bei einer Grillfeier im Innenhof der Dompropstei hat der Diözesan-Caritasverband Weihbischof Herwig Gössl für sein Wirken in der Caritas gedankt. Gössl war seit 2014 Bischofsvikar für Caritas und Soziale Dienste sowie Vorsitzender des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg, nach dessen Satzungsreform 2016 Aufsichtsratsvorsitzender. Zum 1. September übernimmt er die Leitung der Hauptabteilung Seelsorge im Ordinariat der Erzdiözese Bamberg und gibt daher die Funktionen bei der Caritas ab.

Stellvertretende Diözesan-Caritasdirektorin Ursula Kundmüller würdigte Weihbischof Gössl als „geduldig und nachdenklich“. Auch unangenehme Entscheidungen habe er mitgetragen und auf diese Weise die Verbandsentwicklung der Caritas, ihre neuen Aufsichtsstrukturen und die Ausgründung der Caritas gGmbH Sankt Heinrich und Kunigunde mitgestaltet. Gössls zweite Stärke sei es gewesen, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas als Seelsorger da zu sein. In der Bistumsleitung habe er die Interessen der Caritas vertreten und ihre Bedeutung als Teil der Kirche ins Bewusstsein gehoben.

Bei einer Konferenz in Vierzehnheiligen zollten auch die geschäftsführenden Vorstände der Kreis-Caritasverbände dem Weihbischof Anerkennung. Michael Groß von der Caritas Nürnberger Land sagte als Sprecher der Vorstände, Gössl habe sich nie in den Vordergrund gespielt. Er habe vorgelebt, wie jemand als Mensch an der Spitze einer großen Organisation stehe . „Herwig Gössl hat stets eine eigene Position vertreten und konnte gleichzeitig andere, gegensätzliche Positionen gelten lassen.“ Dafür seien ihm die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas dankbar.

Der Weihbischof bekannte, dass er sich in die komplexen Aufgaben und Strukturen der Caritas erst habe einarbeiten müssen. Dabei habe er „gelernt, welch großartige Menschen hinter dieser großen und weit verzweigten Organisation stehen“. Sie erzeugten eine große Kraft. Die Caritas strahle durch ihre Tätigkeit als Licht für die Menschen. Gössl versicherte, dass er als Weihbischof weiterhin der Caritas zur Verfügung stehe.

Die Nachfolge als Aufsichtsratsvorsitzender übernimmt der bisherige Dekan von Ansbach, Gerd-Richard Neumeier. (red)

Rückblick

  1. Corona-Tagebuch: Manche haben den Dreh raus
  2. Wo kommt der Name Geßlein her?
  3. Corona-Tagebuch: Eine Begegnung im Nebel
  4. Fotoausstellung im Naturkunde-Museum Coburg
  5. Der ganz normale Wahnsinn in der Kita in Seubelsdorf
  6. Drei Michelauer als Volunteers in München
  7. Corona-Tagebuch: Von Mozart bis Rock im Park
  8. „Kochen ohne Grenzen“ im MUPÄZ in Kulmbach
  9. Stadtbau Bamberg will klimaneutral werden
  10. Corona-Tagebuch: Was der alten Frau bleibt
  11. Corona-Tagebuch: Denkwürdige Worte
  12. Till Mayer: Menschen der Ukraine eine Stimme geben
  13. Corona-Tagebuch: Aussichtsreiches Türmer-Leben
  14. R.I.O.!-Clubtour: Die Sieger kommen aus Hof
  15. Corona-Tagebuch: Die Sache mit Rinderrouladen
  16. Corona-Tagebuch: Fremdschämen mit Gegenlicht
  17. „Gemeinsam für Kinderrechte“ in den Kitas
  18. Corona-Tagebuch: Alles eine Frage der Sauberkeit
  19. Studium im Wintersemester in Bamberg
  20. Teilhabe für alle Menschen an der Bamberger Musikschule
  21. Corona-Tagebuch: Vorsätze, Lust und Laune
  22. Mit Theater und Nappydancers
  23. Corona-Tagebuch: Verwahrlosung rund um die Mohrrübe
  24. Kinderbuchstabensuppe: Noah, Schulzwerge und Uli
  25. Online-Treffpunkt für Feuerwehrleute auf Facebook
  26. Corona-Tagebuch: Kaffee, Stolpern und Nachtschicht
  27. Corona-Tagebuch: Fahne auf Halbmast
  28. SoLaWi läuft gut in Wolfsloch
  29. Corona-Tagebuch: Das Glück bei den Frauen
  30. Lichtenfels: Ausstellung über Deportation
  31. Andreas Motschmann über autofreien Sonntag in Bolivien
  32. Corona-Tagebuch: Die hohe Kunst der Diplomatie
  33. Corona-Tagebuch: Erinnerung an den Opa
  34. Dank App sorgenfrei als Diabetiker Sport treiben
  35. Lichtenfelser Tierheim am Rand seiner Kapazität
  36. Corona-Tagebuch: Eine Jacke als Nachricht
  37. Corona-Tagebuch: Kleiner Test in Sachen Wortschatz
  38. Frauenfussball in Roth: Niemand kann sie stoppen
  39. Corona-Tagebuch: Pünktlichkeit zählt immer
  40. Sprach-Kita-Förderung: Programm droht zu verstummen
  41. 130 Kilometer Oldtimer-Glück in der Fränkischen Schweiz
  42. Corona-Tagebuch: Wenn gute Erziehung auf der Strecke bleibt
  43. Tom Sauer: „Wir konnten viel erreichen“
  44. Vorsicht: Hier geht es ums Urinieren
  45. Corona-Tagebuch: die bemerkenswerte Antwort
  46. Corona-Tagebuch: Reue oder doch Verdrängung?
  47. Corona-Tagebuch: Die Liebe, Mozart und die Blattern
  48. VGN: Abenteuer-Rallyes in fünf Städten zu gewinnen
  49. Corona-Tagebuch: Die Sache mit der Vergesslichkeit
  50. 31.000 strömen zur Naturbühne in Trebgast

Schlagworte