LICHTENFELS

596 Millionen Euro Corona-Hilfe für Firmen in Oberfranken

596 Millionen Euro Corona-Hilfe für Firmen in Oberfranken
Sonja Weigand (li.), Präsidentin der IHK für Oberfranken Bayreuth, und IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner. Foto: Armin Straehle

Fast 596 Millionen Euro an Corona-Wirtschaftshilfen gingen laut IHK für Oberfranken Bayreuth seit Juli 2020 an 26 681 Antragsteller aus Oberfranken. „Die Corona-Hilfen haben dabei das Schlimmste verhindert“, ist sich Sonja Weigand sicher, Präsidentin der IHK für Oberfranken Bayreuth. Diese Summe umfasst die Auszahlungen aus der November- und der Dezemberhilfe, den Überbrückungshilfen I bis III mit III Plus sowie der Neustarthilfe und der Neustarthilfe Plus. Die IHK München und Oberbayern war im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung für die Abwicklung der Wirtschaftshilfen zuständig. Zu den 596 Millionen Euro kommen noch die Gelder aus der Soforthilfe, die zu Beginn der Pandemie über die Regierung von Oberfranken ausbezahlt wurden.

Am meisten profitierte das Gastgewerbe von den ab Juli 2020 ausbezahlten Corona-Wirtschaftshilfen, schließlich war diese Branche besonders stark betroffen. 233,3 Millionen Euro wurden insgesamt an Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe ausbezahlt, das entspricht 39,1 Prozent der Hilfen, die in die Region flossen.

Weitere 133,5 Millionen kamen dem Sektor Kunst, Unterhaltung und Erholung zugute, 80,9 Millionen Euro dem Handel und 36,6 Millionen Euro Antragstellern aus dem dem Verarbeitenden Gewerbe. Die restlichen 111,7 Millionen Euro flossen in die anderen Wirtschaftszweige. „Sicher konnten die Corona-Wirtschaftshilfen nicht alle Verluste abfangen, dass sie aber im Wesentlichen funktioniert haben, zeigt die weiterhin niedrige Zahl an Insolvenzen“, so IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner. (red)

Schlagworte