MICHELAU

Wie wollen die Kandidaten die Infrastruktur verbessern?

Die Johann-Puppert-Schule wird gerade umfassend saniert. Die Klassenzimmer sind in Container ausgelagert. Foto: Annette Körber

Im Rahmen der Berichterstattung zur Bürgermeisterwahl am 11. April stellt diese Redaktion den Kandidaten Jochen Weber (CSU), Hubert Robisch (SPD) und Simone Naumann (parteilos) sieben Fragen dazu, mit welchen Ideen sie in den kommenden sechs Jahren die Gemeinde gestalten wollen. Im zweiten Teil beantworten die drei Bewerber um den Posten im Rathaus folgende Frage:

Welche Infrastrukturmaßnahmen wie Straßensanierungen, Breitbandausbau, Kita- und Schulrenovierungen möchten Sie in den kommenden Jahren in Angriff nehmen?

Jochen Weber (CSU):

„Wir haben in den letzten Jahren etliche Großprojekte (darunter Schul- und Kitasanierungen) geschultert, deren Begleitung bis zum Ende mir sehr am Herzen liegt. Ich bin in diesem Punkt berufsbedingt Fachmann und konnte schon mehrmals mein Wissen konstruktiv einbringen. So wurde etwa meine Idee bei einer anstehenden Sanierung der Mainbrücke Schwürbitz als sinnvoll aufgegriffen, oder ich konnte schon Probleme baulicher Art bei der CS-Trans-Ansiedlung lösen.

Wie wollen die Kandidaten die Infrastruktur verbessern?
Die Schwürbitzer Mainbrücke muss saniert werden. Foto: Annette Körber

Neben der Mainbrücke Schwürbitz wäre noch das Feuerwehrhaus Michelau als großes Bauprojekt der nächsten Jahre zu nennen. Gleichzeitig gilt es, die sich ansiedelnden Gewerbe und die Einwohner bestmöglich bei ihren Bauvorhaben zu unterstützen. Der Breitbandausbau wurde in Michelau schon vorbildlich vorangetrieben, aktuell fragen wir das Interesse der Einwohner nach Glasfaseranschlüssen bis zur Haustüre ab.“

Hubert Robisch (SPD):

„Anzustreben wäre zeitnah eine flächendeckende Glasfaser-Erschließung im gesamten Gemeindegebiet. Hierzu sollten neben vorhandenen Fördermitteln auch Projektpartner wie die Deutsche Glasfaser GmbH eingebunden werden, die Investitionen übernehmen, welche die Gemeindekasse entlasten. Die Schulsanierung und die Hortneubauten wurden bereits in der letzten Legislaturperiode durch meine Mitwirkung im Gemeinderat initiiert und werden nach erfolgreichem Bauabschluss nicht mehr auf der Agenda stehen.

Aufgrund des zunehmenden Alters der Straßeninfrastruktur und der ständig steigenden Nutzungsanforderung müssen die Gemeindestraßen in allen Ortsteilen in einen besseren Zustand versetzt werden. Vorrangige Infrastrukturmaßnahmen stellen für mich die Bewertung der Verkehrssituation durch ein renommiertes Planungsbüro in allen Ortsteilen sowie die bereits avisierte Sanierung der Mainbrücke und der Turnhalle in Schwürbitz dar. Eine zentrale Wasserenthärtungsanlage sehe ich als weiteres

Zukunftsprojekt.“

Simone Naumann (parteilos):

„Straßensanierungen sind ein stetig zu betreuendes Betätigungsfeld, gerade auch wegen der hohen Belastungen durch den Schwerlastverkehr. Der Schutz der Fußgänger und Radfahrer müsste deutlich mehr berücksichtigt werden, besonders auch an den Hauptstraßen.

Zum Breitbandausbau läuft gerade eine Bedarfsabfrage. Unabhängig davon ist der Ausbau enorm wichtig. Das Internet ist fester Bestandteil unseres Lebens und gerade für ansässige Unternehmen ganz besonders wichtig.

Kita- und Schulrenovierungen wurden zum Teil schon durchgeführt, beziehungsweise befinden sich in der Vollendungsphase, welche ich selbstverständlich gerne betreuen und schnellstmöglich erfolgreich abschließen möchte, unbedingt auch in engem Kontakt zu den Mitarbeitern der Schule und Kinderbetreuungsstätten. Wichtige Anliegen sind mir auch die Schaffung einer Tagesbetreuung für unsere Senioren sowie die Erweiterung der sozialen Infrastruktur. Nur einige Beispiele hierfür sind Spielplätze, Bike-Park, Rudufersee, Hallenbad und vieles mehr.“

 

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