SCHWÜRBITZ

Schwürbitzer Schützen treffen ins Schwarze

Schwürbitzer Schützen treffen ins Schwarze
Eine harmonische Generalversammlung hielten die Schwürbitzer Schützen im Schützenhaus ab. 1. Schützenmeister Michael Tischler begrüßte die Mitglieder. Bei den anstehenden Wahlen wurde er im Amt bestätigt. Die vergangene Jahresversammlung sei noch gar nicht so lange her, betonte e... Foto: Stefan Wich

Eine harmonische Generalversammlung hielten die Schwürbitzer Schützen im Schützenhaus ab. 1. Schützenmeister Michael Tischler begrüßte die Mitglieder. Bei den anstehenden Wahlen wurde er im Amt bestätigt.

Die vergangene Jahresversammlung sei noch gar nicht so lange her, betonte er eingangs. Deshalb umfasse der Rückblick nur ein Zeitraum von acht Monaten, der allerdings von Erfolgen geprägt sei.

„Der agile Verein hat viel erreicht“, betonte Michael Tischler und zählte die Veranstaltungen, Arbeitseinsätze und Investitionen auf. Stürme sorgten dafür, dass der romantische Biergarten weitere Birken verlor. Man habe aber bereits den bayerischsten aller Biergartenbäume, die Kastanie, nachgepflanzt und wie man im unteren Biergarten sehen kann, entwickeln sich diese Bäume prächtig.

Der Verein habe bei der Ukrainehilfe, Anfang März aktiv mitgemacht und Lebensmittel eingekauft. Das Ostereierschießen für Kinder und Erwachsene war die erste „richtige“ Veranstaltung, die man pandemiebedingt wieder zünftig und erfolgreich feiern konnte.

Mitglieder aktiv bei Arbeitseinsätzen

Auch die Biergartenbaum-Aufstellung sei eine schöne Sache gewesen, obwohl sich der Vorstand mehr „eigene Leute“ dabei gewünscht hätte. Die Arbeitseinsätze rund ums Schützenhaus waren gut besucht. Sportlich könne man stolz sein, da trotz widrigster Umstände die beiden Mannschaften nicht abstiegen. Die „Erste“ schießt weiterhin in der Bezirksliga und die „Zweite“ in der Gauoberliga.

Ingeborg Pohl brachte in Stellvertretung der Schießleiterin einen Bericht von der „Aufgelegt-Mannschaft“ vor. Die vier Senioren der dritten Mannschaft waren erfolgreich und feierten in Ebensfeld Saisonabschluss. Eine sportliche Lage, welche man im Landkreis nicht all zu oft vorfindet, in einem Verein von der Größe des Schwürbitzer Schützenvereins.

Der Vorsitzende stellte das für dieses Jahr geplante Schützenfestprogramm vor. Auch dies sei im Vergleich mit anderen Schützenvereinen nicht selbstverständlich. Man wolle am etablierten Termin Ende Juli von Freitagabend bis Sonntagabend das „Schützenfest auf der Göritze“ feiern und den Menschen am Obermain ein zünftiges Fest bieten. Auch die Proklamation des bereits 2020 heraus geschossenen Jedermannkönigs sei für den Schützenfestsamstag vorgesehen.

Die Schützenkönigsproklamation wird am Sonntag, 31. Juli, stattfinden. Dafür findet das Hauptschießen Anfang Juli statt. Hierzu werden auch alle Sportschützen anderer Vereine eingeladen und man schütte das eingenommene Startgeld komplett wieder als Preise aus, versicherte der Vorsitzende.

Nach nunmehr vier Jahren im Amt sagte der Vorstand Dank an alle Mitglieder für ihre Treue und Engagement. Dank ging an alle Wirten, die es ermöglichen, dass das Schützenhaus eine Sportstätte und ein Ort der Geselligkeit und Kultur sei. Schriftführer Stefan Wich informierte, dass der Mitgliederstand nicht gesunken sei. In seinem Rechenschaftsbericht kam Schatzmeister Reinhold Reuß zu einem positiven Ergebnis. Obwohl das Schützenhaus in den vergangenen zwei Jahren 43 Wochen geschlossen war, sei keine Pleite in Sicht. Zu verdanken sei dies einem Coronazuschuss und treuen Gästen.

Ostereierschießen kommt bei Jugend an

Jugendleiter Markus Münch zog ebenfalls eine positive Bilanz. Das Ostereierschießen habe die Jugend reaktiviert und man habe neue Jugendliche gefunden, die sich für den Sport und den Verein interessieren. Es wurde auch ein neues Jugendgewehr angeschafft. Demnächst werde man sich an einem überregionalen Jugendaufbauseminar beteiligen.

Nach einer kurzen Pause folgten die Wahlen. Putzplan und Königsschuss waren abschließende Themen des sehr harmonischen und konstruktiven Abends, der nach dem offiziellen Schluss noch lange kein Ende fand.

Die neue Vereinsführung

Die Wahlen erbrachten folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender bleibt Michael Tischler, 2. Vorsitzender Nikolaus Tremel, Schatzmeister Reinhold Reuß, Schriftführer Stefan Motschenbacher und Schießleiterin Gudrun Marr. Das Jugendleiterteam wird in Zukunft gestellt von Jugendleiter Markus Münch, in Zusammenarbeit mit Francesca Berthold und Danny Wich. Böllerreferentin ist Sabine Schreiner-Marr, Hauswart Georg Thiem und Haustechniker Hubert Marr. Dem Vereinsausschuss gehören an: Michael Stettner, Sigrid Eidam, Ingeborg Pohl und Jessica Kluge. Der Festausschuss besteht aus Elisabeth Schmidt, Francesca Berthold, Oliver Andert, Stefan Fleischmann, Jochen Höppel und Dorothea Grünwald. Die Fahnenabordnung stellt Nikolaus Tremel, Oliver Andert, Danny Wich und Markus Münch. Kassenprüfer bleiben Sandra Storath und Kurt Zaß.

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