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Rodach: Kontakt mit dem Wasser vermeiden

Auf Grund einer Gewässerverunreinigung an der Rodach am 27. September 2021 im Bereich Erlabrück (wir berichteten) kommt es laut Pressemitteilung aus dem Landratsamt Lichtenfels weiterhin zu Beeinträchtigungen der Gewässerqualität stromabwärts in der Rodach sowie im Bereich des Mains nach Zufluss der Rodach. Es handele sich um ein Teeröl-Stoffgemisch. Dieses rieche stark, verbreitet sich über das abfließende Flusswasser, setze sich aber auch auf der Gewässersohle ab.

Daher werde für den Landkreis Lichtenfels bis zum Vorliegen neuerer Erkenntnisse derzeit Folgendes empfohlen: „Für den Bereich der Rodach bis zur Mündung in den Main gilt bis auf Weiteres das Verzehrverbot für Fische sowie die Empfehlung zur Kontaktvermeidung mit dem Wasser in der Rodach fort.

Für den Main ab der Rodachmündung inklusive angeschlossener Seen, Fischteiche wird die Warnung zur Kontaktvermeidung mit Wasser aufgehoben. Das Verzehrverbot für Fische gilt weiter.

Bei Aufenthalt an den Gewässern (Rodach und Main ab der Rodachmündung) empfiehlt es sich, auf äußere Eindrücke (Geruch, Öl-Schlieren usw.) zu achten. Nach Einschätzung der Behörden besteht für Gartenbrunnen keine Gefahr mehr.“ (red)

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