Rediwtz: Altbürgermeister Christian Mrosek verabschiedet

REDWITZ

Redwitz: Altbürgermeister Christian Mrosek verabschiedet

18 Jahre war Christian Mrosek Bürgermeister der Gemeinde Redwitz. Auf der konstituierenden Sitzung des neuen Gemeinderates im Mai 2020 wurde er nach der Kommunalwahl zum Altbürgermeister ernannt. Eine offizielle Verabschiedung war aufgrund Corona bisher nicht möglich gewesen. Bei der Einweihung des neu gestalteten Marktplatzes nutzte Bürgermeister Jürgen Gäbelein die Gelegenheit, seinen Amtsvorgänger nun in aller Öffentlichkeit zu verabschieden. Die Großveranstaltung bot dafür einen würdigen Rahmen.

In einem lockeren Gespräch mit Bürgermeister Gäbelein schaute Mrosek zurück. Seit seinem Ausscheiden vor rund 18 Monaten sei er sehr entspannt. Vieles sei durch Corona weggefallen. Er selbst fühle sich gesundheitlich wohl. Nicht stolz, aber glücklich und zufrieden sei er damit, was in seiner Amtszeit in Redwitz und den Ortsteilen geschehen ist, ließ Mrosek wissen.

Highlight: Einweihung des neuen Bürgerhauses

Am meisten Freude habe ihm am Amt des Bürgermeisters der Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern gemacht. Besonders habe es ihm gefallen, junge Menschen zusammenzubringen und Trauungen zu halten. Als Bürgermeister habe er viele Begegnungen mit Menschen gehabt. Gefallen fand er an den Besuchen zu runden Geburtstagen, wenn sich die Menschen freuten, dass man sich für sie Zeit nahm. Als Highlight seiner Amtszeit betrachtete er die Einweihung des Bürgerhauses und dessen 90-prozentige Förderung durch die Städtebauförderung.

Was er sich für die Zukunft vorgenommen hat? Er wolle mehr auf seine Frau hören. Man gehe jetzt mehr miteinander um, erzählte er. An Beschäftigung fehle es ihm nicht. Mit einem lang anhaltenden Applaus bedankten sich die Redwitzer bei ihrem ehemaligen Bürgermeister. „Redet und unterhaltet euch miteinander und unterstützt die Vereine“, appellierte er an sie.

Ein „Ruhebänkla“ für den ehemaligen Chef

Melanie Will richtete im Namen aller Mitarbeiter ihren Dank an den Altbürgermeister für wunderbare 18 Jahre. Das Amt des Bürgermeisters sei eine Herausforderung, und es sei schwierig, es jedem recht zu machen. Aber Mrosek habe sich immer auf Augenhöhe gezeigt und war nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Freund.

Viele gute Erinnerungen an eine schöne Zeit seien geblieben. Als Ausdruck des Dankes überreichte sie ein Bild aller Mitarbeiter sowie ein Fotobuch von der vergangenen Zeit. Angetan zeigte sich Mrosek von dem „Ruhebänkla“, das er von seinen ehemaligen Mitarbeitern geschenkt bekam. „Bei solchen Leuten ist es leicht zu arbeiten“, lobte er und nahm Platz auf seiner neuen Bank.