KÜPS

Photovoltaikanlage auf den Dächern der Küpser Schule

Photovoltaikanlage auf den Dächern der Küpser Schule
: Entlang der Bahnlinie ist 2017 der erste Solarpark in Küps entstanden. Eine Erweiterungum 750 KWp ist derzeit in Vorbereitung. Dabei können auch die Bürgerinnen und Bürger voneiner Solaranleihe profitieren. Foto: red

Die Bemühungen der Marktgemeinde, die sich beim „Energiecoaching Plus“ beworben hat, seien erneut erfolgreich, meldet die Verwaltung. Wie die Regierung von Oberfranken mitgeteilt habe, könne der Markt Küps das Projekt „Kommunales Energiecoaching in Oberfranken“ fortführen.

Bereits vor vier Jahren habe die Marktgemeinde auf Initiative des Ersten Bürgermeisters Bernd Rebhan in enger Zusammenarbeit mit der Energieagentur Oberfranken den ersten Schritt beim Kommunalen Energiecoaching gemacht. Im September 2017 gab die Regierung von Oberfranken schließlich den Startschuss für dieses Projekt. In kurzer Zeit ist viel passiert: Die Palette reicht dabei von der Sanierung von Heizungen über die Verbesserung von Steuerungen, die Betrachtung der Kläranlage sowie die Umrüstung der Beleuchtung auf LED.

Allein auf dem Gebiet der Straßenbeleuchtung hat die Marktgemeinde zuletzt mehr als 100 000 kW/h jährlich an Energie eingespart. Schon 2019 war die Marktgemeinde beim „Energiecoaching Plus“ dabei, um gemeinsam mit den anderen im Abwasserverwand Kronach-Süd organisierten Kommunen Kronach und Weißenbrunn die Schaffung einer Freiflächenphotovoltaikanlage auf dem Grundstück der Kläranlage zu schaffen. Seit Ende 2020 liefert die Anlage mit einer Leistung von knapp 360 kWp Strom, der in erster Linie für den Eigenverbrauch verwendet wird. Die Kläranlage gehört angesichts der Vielzahl von Pumpen und Belüftungsgeräten zu den größeren Stromverbrauchern. Mit der erneuten Teilnahme am Förderprojekt soll die Schaffung einer Photovoltaikanlage auf den Dächern der Küpser Schule unterstützt werden. Der Marktgemeinderat hat dafür die Weichen bereits gestellt. Zuletzt hatte die Energieagentur Nordbayern, die in einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren als Energiecoach ermittelt wurde, gemeinsam mit der Marktgemeinde die planerischen Schritte eingeleitet.

Voraussetzungen sind bereits geschaffen

Nachdem auf dem Schulgelände mit der neuen Transformatorenstation und der Umstellung auf Niederspannung wesentliche Voraussetzungen für die Aufdachphotovoltaikanlage bereits geschaffen sind, sollte die Umsetzung der Maßnahme innerhalb weniger Monate möglich sein. Bürgermeister Bernd Rebhan zeigte sich erfreut sowie dankbar über die Förderzusage der Regierung und kündigte weitere Anstrengungen beim Energiesparen an, insbesondere bei den gemeindlichen Gebäuden. (red)

Schlagworte