REDWITZ

Lions Club ermöglicht Konzert im Redwitzer Pflegeheim

Lions Club ermöglicht Konzert im Redwitzer Pflegeheim
Der Lions Club Lichtenfels mit dem Lions-Sekretär Johannes Morhard und dem Vizepräsidenten Stephan Wilm (stehend, 2. und 4. v. re.) ermöglichte ein Konzert mit der Hochstadter Blasmusik im AWO-Sozialzentrum in Redwitz, wofür sich für das Pflegeheim Thilo Münch (stehend, re.) bed... Foto: Alfred Thieret

Der Lions Club Lichtenfels unterstützt viele gesellschaftliche, soziale und kulturelle Projekte in der Region. So ermöglichte er kürzlich ein Konzert der Blaskapelle Hochstadt beim AWO-Sozialzentrum in Redwitz. Stephan Wilm, der als Vizepräsident zusammen mit dem Lions-Sekretär Johannes Morhard den Lions Club vertrat, erklärte den Sinn der Maßnahme. Man habe in Corona-Zeiten einerseits den Seniorinnen und Senioren mit einem Konzert eine Freude bereiten und andererseits den Musikverein unterstützen wollen.

Lions Club hat allen Musikvereinen des Landkreises ein Angebot gemacht

Der Lions Club habe nämlich allen Musikvereinen des Landkreises, die dem Nordbayerischen Musikbund angehören, das Angebot unterbreitet, für 500 Euro zwei Konzerte bei Alten- und Pflegeheimen zu spielen. So freuten sich auf der einen Seite die Musiker und Musikerinnen der Blasmusik Hochstadt, dass sie nach der langen Corona-bedingten Pause wieder einmal auftreten durften und zudem eine finanzielle Unterstützung bekamen und auf der anderen Seite die Bewohner des AWO-Sozialzentrums für die willkommene musikalische Unterhaltung.

Die Hochstadter Blasmusik begann das kleine Konzert im Außenbereich des Sozialzentrums unter Leitung von Harald Schmuck mit dem schmissigen Bozner Bergsteigermarsch, der heimlichen Hymne der Südtiroler. Auf die erste Zeile des zugrunde liegenden Textes „Wohl ist die Welt so groß und weit und voller Sonnenschein“ Bezug nehmend, meinte der Dirigent, dass die Musiker die Sonne, die zu diesem Zeitpunkt gerade hinter den Wolken hervorkam, mitgebracht hätten.

Beschwingte Walzerseligkeit erlebten dann die Zuhörer mit dem nächsten Lied „Sag Dankeschön mit roten Rosen“. Wer gerne Volksfeste besucht, der kannte das nächste Lied „Auf der Vogelwiese“, denn diese Polka trägt bei allen Festen zur ausgelassenen Stimmung bei. Die Textversion schildert im Übrigen die lustige Geschichte vom Franz, der bei Blasmusik und Tanz so viel Bier trank, dass er abends stets unterm Tisch lag.

Die Zuhörer und Zuhörerinnen zum Mitsingen aufgefordert

Der typische Sound von Slavko Avsenik und seinen original Oberkrainern durfte mit einem Polka-Potpourri natürlich auch nicht fehlen und begeisterte die Zuhörer. Eine der bekanntesten Blasmusikstücke ist wohl die Polka „Böhmischer Traum“, die sich ein „Geburtstagskind“ aus dem Publikum gewünscht hatte. Beim folgenden Melodienreigen von fünf altbekannten Volksliedern forderte Harald Schmuck die Zuhörer und Zuhörerinnen zum Mitsingen auf.

Oberfrankenlied und Grüße aus dem Egerland

Mit dem Oberfrankenlied folgte eine Lobpreisung unserer schönen heimatlichen Region. Mit dem zünftigen Marsch „Grüße aus dem Egerland“ setzte die Hochstadter Blasmusik den Schlusspunkt unter das morgendliche Konzert, für das sie von den Zuhörern im Innenhof und an den Fenstern viel Beifall bekamen.

Thilo Münch vom AWO-Sozialzentrum bedankte sich bei der Hochstadter Blasmusik für das wunderschöne Konzert und beim Lions Club, der mit seiner finanziellen Unterstützung das Matinee-Konzert ermöglicht hatte.

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