HOCHSTADT

Laura Stindl ist Jugendbeauftragte von Hochstadt

Laura Stindl ist Jugendbeauftragte von Hochstadt
Als „Abwechslung zum täglichen Trott“ tanzt Laura Stindl (li.) beim FC Trieb. Foto: red

Freizeit auf dem Spielplatz und Fußballspiel auf dem Sportplatz – trotz langer Vakanz der Stelle des Jugendbeauftragten der Stadt Hochstadt „hatte man die Möglichkeit, sich in jedem Alter auszutoben“, erzählt Laura Stindl, seit dieser Wahperiode Jugendbeauftragte der Gemeinde. Sie ist selbst in Hochstadt aufgewachsen.

Sie will den Anliegen der Jugendlichen Gehör verschaffen

Für Stindl ist die Politik kein Kindheitstraum gewesen. „Ich bin eigentlich erst jetzt, zu den letzten Wahlen, so richtig in die Politik gegangen“, sagt sie im Interview mit dieser Redaktion. Sie sei gefragt worden, ob sie sich nicht für die SPD in Hochstadt für den Gemeinderat aufstellen lassen wolle. „Ich habe mir dann gedacht: Warum nicht? Als Junge Bürgerin hat man vielleicht trotzdem Chancen reinzukommen und kann so auch die jüngere Bevölkerung einbeziehen.“ Aufgrund ihres Alters habe sie doch teilweise andere Perspektiven. „Ich bin also vor allem in die Politik, um die Anliegen der Jüngeren, die noch nicht wählen können, mit in die Gemeinde einzubringen“, betont Stindl.

Schon vor den Wahlen, in den Vorstellungsrunden in den Gemeindeteilen, habe sie gesagt, sie wolle für die Jungen als Ansprechpartnerin da sein, da es teilweise einfacher sei, mit fast Gleichaltrigen zu reden und seine Wünsche zu äußern. „Ich kenne auch viele Kinder und Jugendliche aufgrund von Vereinstätigkeiten und wegen meiner jüngeren Schwester. Und – wie das auf einem Dorf so ist – man kennt sich eben und spielt mit dem ein oder anderen auch mal bei Festen“, sagt die Jugendbeauftragte.

Als jüngstes Gemeinderatsmitglied sehe sie es als selbstverständlich, sich für die Jugend einzusetzen. „Ich arbeite gerne mit Kindern und bin auch für jeden Spaß zu haben. Ich freue mich schon auf die Zeit“, erzählt Laura Stindl.

Laura Stindl ist Jugendbeauftragte von Hochstadt
Laura Stindl ist Jugendbeauftragte der Stadt Hochstadt. Foto: red

Tanzen beim FC Trieb als „Abwechslung zum täglichen Trott“

Laura Stindl arbeitet als Medizinische Fachangestellte in Kulmbach. „Wenn ich nicht auf der Arbeit bin, backe ich leidenschaftlich gerne“, sagt sie. Jeden Mittwoch habe sie Tanztraining beim FC Trieb, was ihr als „Abwechslung zum täglichen Trott“ ganz gut tue. „Ich bin auch aktive Schützin in der Soldatenkameradschaft Obersdorf, trainiere Luftgewehrschießen und genieße natürlich auch dort die Gemeinschaft mit den anderen. Bei den Schützen bin ich als Schriftführerin tätig und habe damit also auch Verpflichtungen außerhalb des Schießtrainings“, berichtet die junge Fraul.

Neue Projekte in Planung, aber kein Jugendparlament

„Wir haben entschieden, kein Sommerferienprogramm anzubieten. Zum Schutz der Vereine und natürlich zum Schutz der Kinder und Jugendlichen.“ Die hohen Auflagen und Vorschriften in Sachen Hygienekonzept seien teilweise schwer von Vereinen umzusetzen, so dass die Zusammenarbeit beim Ferienprogramm gar nicht möglich gewesen wäre. „Wir bedauern es sehr, allerdings geht die Gesundheit vor“, so die Jugendbeauftragte rückblickend.

„Für die nächsten Jahre habe ich Ideen, was man mit den Kindern und Jugendlichen machen kann. Mal sehen, wie weit wir das umsetzen können“, berichtet Stindl. Nach Rücksprache mit Bürgermeister Max Zeulner sei bisher kein Jugendparlament geplant. „Uns schwebt allerdings ein möglicher Nachmittag für die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde vor, um ihre Ideen und Wünsche in Erfahrung zu bringen.“ Nähere Projekte würden noch bekannt geben.

Laura Stindl ist sich sicher, dass die Lage in den nächsten Jahren wieder so ist, dass man mit Kindern und Jugendlichen wieder etwas unternehmen kann. „Wie bereits gesagt, ich habe Ideen und bin sicher, dass ich zusammen mit unserem Gemeinderat und Bürgermeister wieder etwas auf die Beine stellen kann.“

 

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