KÜPS

Küps soll eine „Blühende Kommune“werden

Die CSU-Fraktion schlug den Beitritt zum Programm „Blühende Kommunen“ vor. Dabei gehe es auch um Anreize für Bürgerinnen und Bürger sich zu engagieren. Bewerbungen sind bis zum 31. Januar 2022 möglich.

Mit dem Projekt „Starterkit – 100 blühende Kommunen“ soll ein Anstoß gegeben werden, kommunale Grünflächen naturnah und insektenfreundlich zu gestalten. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz (StMUV) investiert hierfür insgesamt 500 000 Euro, mit denen 100 Kommunen in den Genuss einer finanziellen Starthilfe von je 5000 Euro kommen sollen.

Neben der Flächengestaltung sollen die Kommunen auch bei der Öffentlichkeitsarbeit beraten und durch fachliche Informationen unterstützt werden. Weiterhin werden Berater und Beraterinnen finanziert. Die 100 ausgewählten Kommunen sollen Keimzellen werden, die sich untereinander vernetzen. Aber auch die Kommunen, die sich beworben haben, jedoch nicht ausgewählt wurden, sollen in das Netzwerk mit aufgenommen werden und davon profitieren.

Auch andere Kommunen sollen davon profitieren

Ziel ist ein horizontaler Wissenstransfer unter den Kommunen selbst, sowie eine vertikale Wissensvermittlung über die Blühpakt-Berater und das Praxis-Handbuch für Bauhöfe „Kommunale Grünflächen: vielfältig – artenreich – insektenfreundlich“.

Auch Privatpersonen könnten auf brachliegenden Grundstücken Blühflächen entstehen lassen. Es müssten innerorts 1000 Quadratmeter sein. Alle sind aufgerufen Ideen einzubringen. (rg)

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