OBRISTFELD

Konfirmation in Obristfeld: Freundschaftsanfrage von Jesus

Konfirmation in Obristfeld: Freundschaftsanfrage von Jesus
Die Konfirmanden vor dem Altar der St. Nikolaus Kirche zusammen mit Pfarrer Daniel Steffen Schwarz und Regionaljugendreferentin Judith Bär. Foto: Thomas Micheel

Zwei Jungen und fünf Mädchen aus Unterlangenstadt, Michelau, Horb und Redwitz standen im Mittelpunkt der Feier der Konfirmation in der St. Nikolaus Kirche. Sie empfingen zum ersten Mal das Abendmahl und wurden damit gestärkt für ihr Leben. Zugleich feierte die Kirchengemeinde das Erntedankfest.

Zum Orgelspiel von Organist Gerd Brief zogen die Konfirmanden, angeführt vom Kirchenvorstand sowie Pfarrer Daniel Steffen Schwarz und Regionaljugendreferentin Judith Bär, in das Gotteshaus ein. Das Thema der Konfirmationspredigt von Pfarrer Schwarz lautete: „Freundschaftsanfrage von Jesus“. Ausgehend vom Beispiel der Freundschaftsanfrage bei Facebook verkündete der Pfarrer den Konfirmanden, dass auch Jesus sie anfrage, seine Freundschaftsanfrage an sie zu bestätigen. Damals vor 13 Jahren hätten ihre Eltern sie zur Taufe gebracht. Dies geschah über ihren Kopf hinweg. An der Konfirmation aber seien sie selber gefragt darüber zu entscheiden, ob sie ihren Lebensweg auch weiterhin mit Jesus Christus gehen möchten und die Freundschaftsanfrage von Jesus bestätigen möchten.

„Jesus ist einer, der viele Freundschaftsgeschenke mitbringt, wenn man seine Freundschaft bestätigt“, so der Pfarrer. Das wichtigste Geschenk sei die Gabe des neuen Kleides der Gerechtigkeit. Die Konfirmanden bekämen auch einen Freundschaftsauftrag. Sie sollten ihre Glaubengeschwister und ihre Mitmenschen so lieben, wie Jesus sie geliebt hat. Damit sei ein liebevoller, respektvoller und helfender Umgang mit anderen gemeint.

Ein Liebesbrief von Gott als Geschenk für die Konfirmanden

Claudia Daumann als Kirchenvorstand freute sich mit den Konfirmanden, dass nun endlich der lang erwartete Tag gekommen sei. Die Konfirmation sei etwas Besonderes und eine Art „Ticket durch das Leben.“ Es lohne sich, daran festzuhalten und sich daran zu orientieren. Damit das Gültigkeit behalte, hatte sie für jeden Konfirmanden einen „Liebesbrief“ Gottes als Geschenk dabei.

Nach der Segnung der Konfirmanden waren diese zum Abendmahl geladen. Als äußeres Zeichen erhielten sie ihre Urkunde und ein Kreuz überreicht. Zum Spiel der Orgel zogen die frisch Konfirmierten wieder aus der Kirche aus.

Gesanglich gestaltete die Gruppe „Just Girls“ mit Liedvorträgen den Festgottesdienst mit aus.

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