OBERLANGENSTADT/KÜPS

In Oberlangenstadt soll kräftig saniert werden

Mit dVorstandwahl wurde bei der Dorferneuerung Oberlangenstadt der nächste wichtige Schritt vollzogen (v. li.): Bürgermeister Bernd Rebhan, Wolfgang Neumann, Christian Härtlein, Hubertus Freiherr von Künsberg-Langenstadt, Markus Suhm, Manuela Ehm, Thomas Meyer, Sonja Bauer, Ralf ... Foto: red

Mit der Wahl des Vorstands der Teilnehmergemeinschaft wurde der ersehnte Startschuss für das Dorferneuerungsverfahren Oberlangenstadt-Hummenberg gegeben. Zwar war die Anordnung schon vor Monaten erfolgt, doch die Teilnehmerversammlung konnte Corona-bedingt jetzt erst stattfinden, und auch nicht in Oberlangenstadt selbst, sondern in der Turn- und Festhalle in Küps. Frühzeitig sollen die Weichen gestellt werden, damit Planungsaufträge erfolgen und erste Planungen eingeleitet werden können, kündigte Vorsitzender Joachim Block vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE, Bamberg) an.

Wahlberechtigt waren die Grundstückseigentümer im Verfahrensgebiet Oberlangenstadt und Hummenberg. Den Vorstand bilden nun für die nächsten sechs Jahre Wolfgang Neumann, Hubertus von Künsberg, Christian Härtlein, Markus Suhm und Ralf Strehmel. Als Stellvertreter fungieren Thomas Meyer, Uwe Hofmann, Manuela Ruf und Belinda Quenzer.

Auch private Vorhaben werden gefördert

Auf die Förderung von privaten Maßnahmen machte Thomas Kühnlein besonders aufmerksam. Über die Dorferneuerung könnten Beratungen durch einen Architekten im Fördergebiet kostenlos in Anspruch genommen werden. Gefördert würden zum Beispiel die Gestaltung von Häuserfronten, von Hofeinfahrten und Vorgärten. Bei ortsbildprägenden Anwesen könne sich der Förderbetrag auf bis zu 40 Prozent der Gesamtsumme belaufen, betonten die Referenten vor den etwa 50 Anwesenden. Ziel des Dorferneuerungsprogrammes des Freistaates Bayern sei es, die Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen im Ort zu verbessern, das Ortsbild zu verschönern und den eigenständigen Charakter des Dorfes zu erhalten.

Insgesamt 13 Schwerpunktmaßnahmen nannte Joachim Block, die mit dem Verfahren bearbeitet werden sollen. Von der ökologischen Aufwertung des Mühlbaches im Bereich Fischgoden/Bogenbrücke über die Gestaltung des Dorfplatzes zwischen Feuerwehrhaus und Alter Schule und die Sanierung der Alten Schule bis zur Sanierung der Alten Poststraße, der Mühlgasse und der Nageler Straße reicht die Palette. Die historische Brücke über den Mühlbach soll saniert und der Fußweg an der Rodach verbessert werden. Außerdem soll eine Ortschronik entstehen. In Hummenberg geht es um die Verbesserung des Dorfmittelpunktes um die Linde und des umgebenden Straßenraums.

Die Bürgerbeteiligung wird großgeschrieben

Schon in Kürze werde sich die neue Vorstandschaft konstituieren und den örtlichen Beauftragten bestimmen. Mit der Festlegung der ersten Maßnahme und der Vergabe des Planungsauftrages würden konkrete Schritte eingeleitet. Die Bürgerbeteiligung werde großgeschrieben, betonte Block. Über die Vorhaben solle regelmäßig in Bürgerversammlungen und Versammlungen der Teilnehmergemeinschaft informiert werden. Fertige Planungen würden zudem zur Einsichtnahme ausgelegt. (red)

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