REDWITZ

Im „Steinachblick“ geht's künftig über die „Steinachblick“.

Im „Steinachblick“ fährt man künftig über die „Steinachblick“.
Die Straße, die sich durch das neue Baugebiet ziehen wird, erhielt die gleichnamige Bezeichnung „Steinachblick“. Foto: Thomas Micheel

Mit der Ortsstraße „Steinachblick“ erweitert sich für die Gemeinde Redwitz im Ortsteil Trainau das Straßennetz. Passend zum neuen Baugebiet stimmte das Gremium für diesen Namen. Die Gemeinderatssitzung fand im Bürgerhaus unter Vorsitz von Zweitem Bürgermeister Christian Zorn statt.

Anträge im Rahmen der Städtebauförderung gestellt

Zum Jahresantrag und Bedarfsmitteilung 2021 für die Städtebauförderung veranschaulichte Joachim Stefan vom gemeindlichen Bauamt den momentanen Verfahrens- als auch Sachstand und die zukünftig geplanten Bau- und Realisierungsschritte anhand des Maßnahmenplanes. Die Programmanmeldung beinhaltet das Jahr 2021 sowie die drei Fortschreibungsjahre 2022 bis 2024. Förderungen, die bereits mit der Regierung vorbesprochen worden seien, würden beantragt für:

• eventuelle Machbarkeitsstudie für das Schloss Redwitz,

• Fortschreibung des integrierten städtebaulichen Handlungskonzepts zu einem städtebaulichen Entwicklungskonzept

• einen barrierefreien Fußweg zum AWO-Seniorenheim

• die Neuauflage eines Quartiersmanagements.

Kostenschätzungen seien unter anderem aufgenommen und Bedarf angemeldet für die Neugestaltung „Am Berg“ worden. Weiterhin sei die Restfinanzierung für das Bürgerhaus und die Maßnahme Höllein-Platz enthalten, so Stefan.

Der Gemeinderat beschloss die entsprechenden Zuwendungen aus dem Städtebauförderungsprogramm zum höchstmöglichen Fördersatz zu beantragen.

Zweiter Bürgermeister Zorn teilte hinsichtlich der Festlegung eines Straßennamens für die geplante Straße im Baugebiet „Steinachblick“ in Trainau mit, dass es bereits jetzt notwendig sei, einen oder mehrere Straßennamen zu vergeben, um eine Planvermessung des Baugebietes zu ermöglichen. Damit können die entstehenden Bauparzellen auch entsprechend bezeichnet werden. In Anlehnung an den Namen des Bebauungsplanes beschloss das Gremium die Straße einheitlich ebenfalls mit dem Namen „Steinachblick“ zu bezeichnen.

Weihnachtsmarkt musste leider abgesagt werden

Zorn ließ zum Redwitzer Weihnachtsmarkt wissen, dass angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen auf der Bürgermeister-Dienstversammlung besprochen wurde, dass es nicht verantwortet werden könne, Weihnachtsmärkte in der bisherigen Form abzuhalten. Auch nach der seit 2.11.2020 geltenden 8. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sei die Durchführung eines Weihnachtsmarktes schwer darstellbar. Der Redwitzer Weihnachtsmarkt musste deshalb leider abgesagt werden.

Weiterhin gab Zorn die Besuchszahlen des Freibades Redwitz im Rahmen des Gesundheitsnetzes „Initiative Gesunder Betrieb - i-gb“ im Jahr 2020. Seit 2015 ist das Freibad Redwitz im Gesundheitsnetz Mitglied. Bei einem Eintrittspreis von drei Euro ergaben sich heuer für 388 Gäste Einnahmen von 1164 Euro.

Trotz Corona besuchten 19 022 BürgerInnen das Redwitzer Freibad

Die Gesamtbesuchszahlen lagen bei 19 022 Personen (2019: 25 851 / 2018: 34 859 / 2017: 26$444). Damit haben trotz Corona bedingten Einschränkungen dennoch etliche Gäste das Freibad Redwitz besucht. Die Gesamteinnahmen beliefen sich auf 32 294,95 Euro netto (Vorjahr 39 934,96).

Die Gemeinderäte Jochen Körner und Wolfgang Schmitter fragten an, warum die geplante Feuerbeschau nach dem Umbau des ehemaligen Hoal-Gebäudes noch nicht stattgefunden habe. Diese sei angesetzt gewesen, habe jedoch Corona-bedingt verschoben werden müssen, ließ Bau-Ingenieur Stefan wissen.

Weitere Fragen bezüglich des Umbaus und der Verwendung des ehemaligen Gebäudes möglicherweise als Monteursunterkunft konnten nicht geklärt werden. Diesen wolle man bis zur nächsten Sitzung nachgehen, hieß es.

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