HOCHSTADT

Hochstadter Gemeinderat beschließt Sanierung am Hochbehälter

Hochstadter Gemeinderat beschließt Sanierung am Hochbehälter
Bei der Hochstadter Wasserversorgung stehen umfangreiche Sanierungsmaßnahmen bevor. Die Sanierung des Hochbehälters soll als erstes in Angriff genommen werden. Foto: Werner Hauber

Bereits in der Gemeinderatssitzung vom Oktober 2019 beschlossen die damaligen Räte, dass das Ingenieurbüro SRP die Planung und Ausschreibung für die Sanierung des Hochbehälters und der Trinkwasseraufbereitungsanlage erstellen soll. Für die Beantragung und die Förderung nach den sogenannten „RZWas“ (Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben) sei jedoch noch ein formeller Beschluss des Gemeinderates über die Durchführung aller geplanten Maßnahmen erforderlich, so Bürgermeister Max Zeulner in der Sitzung am Dienstag.

Des Weiteren dürfe vor der Förderzusage und Freigabe keine Vergabe der Baumaßnahmen erfolgen. Das Gremium beschloss somit die Sanierungsarbeiten am Hochbehälter, an der Trinkwasseraufbereitungsanlage sowie an beiden Tiefbrunnen. Staatlich gefördert werde die Sanierung mit 250 Euro pro Einwohner, so dass ein Zuschuss von etwa 420 000 Euro zu erwarten sei. Die Gesamtkosten für die Maßnahmen bezifferte Zeulner mit etwa 1,3 bis 1,5 Millionen Euro. Wieder Rest, immerhin rund eine Million Euro, finanziert werde,darüber müsse noch beraten werden.

Schließtage der Kindertagesstätte

Die Festlegung der Schließtage der Kindertagesstätte musste vom Gemeinderat nur noch abgesegnet werden. Das Gemeindeoberhaupt hatte die Schließtage für das Kindergartenjahr 2020/2021 bereits im Vorfeld mit der Kindergartenleitung abgestimmt. Die Kindertagesstätten bleiben wie folgt geschlossen: vom 24. Dezember 2020 bis 6. Januar 2021, am 15. und 16. Februar (Rosenmontag und Faschingsdienstag) sowie vom 2. bis 20. August 2021. Zusätzlich ist ein so genannter Konzeptionstag sowie ein flexibler Schließtag (zum Beispiel ein Brückentag oder Betriebsausflugtag) vorgesehen.

Des Weiteren beschloss das Gremium eine Neufassung der Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen der gemeindlichen Feuerwehren. Hintergrund ist, dass die Pauschalsätze für die Abrechnung der gemeindlichen Feuerwehreinsätze nach dem BayerischenFeuerwehrgesetz neu berechnet wurden. Abrechenbar sind laut Zeulner zum Beispiel Einsätze und technische Hilfeleistungen auf öffentlichen Straßen, wie etwa bei Verkehrsunfällen oder Ähnlichem. Hier können die Kosten der Feuerwehreinsätze den entsprechenden Versicherungen in Rechnung gestellt werden. Die bisherige Satzung soll aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit für den Bürger neu erlassen und darin die neuen Pauschalabrechnungssätze des Bayerischen Gemeindetages übernommen werden. Die neue Satzung soll nacherfolgter Bekanntmachung zum 1. November 2020 in Kraft treten.

Vom Brennholzverkauf an der Kreibitzn sei noch ein Los zu vergeben, so der Bürgermeister. Interessenten hierfür sollen sich im Rathaus melden. Es müsse aber auch weiterhin Käferholz aus dem Waldstücken entfernt werden und somit werde in nächster Zeit auch wieder ein neuer Verkaufstermin anberaumt.

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