HOCHSTADT

Gemeinderat Hochstadt erlaubt Graffiti-Kunst

Gemeinderat Hochstadt erlaubt Graffiti-Kunst
Die Schmierereien im alten Buswartehäuschen am Trinkwasser-Hochbehälter haben nur sehr wenig mit schönen Graffitis gemeinsam. Ein junger Graffiti-Künstler möchte das ändern. Foto: Werner Hauber

Dem alten und unscheinbaren Buswartehäuschen beim Trinkwasser-Hochbehälter steht in nächster Zeit eine optische Sanierung bevor. An dem Wartehäuschen aus Beton, das vermutlich in den 1970-er Jahren hergestellt worden ist, hat wohl nie ein Bus gehalten. Laut Gemeinderat Georg Zethner wurde es seinerzeit während der Ära des damaligen Bürgermeisters Theo Raab dort als Unterstand installiert, weil es andernorts schlichtweg „übrig“ war. Das Bauwerk ist bereits seit Jahren durch illegale Graffitis und Schmierereien verunstaltet.

Nun jedoch wurde eine Anfrage durch einen jungen Graffiti-Künstler aus Obersdorf gestellt, der das Objekt gerne verschönern möchte. Nach Meinung des Gemeinderates kann die Ansicht des Wartehäuschens durch diese Maßnahme nur besser werden. So wurde dem jungen Sprayer die Erlaubnis erteilt. Bürgermeister Max Zeulner wies jedoch explizit darauf hin, dass hierbei keine anstößigen Bilder oder Texte entstehen dürfen.

Neue Wasserleitungen im Zuge des Neubaus der B 173

Ein weiteres Thema betraf Wasserleitungen sowie Abwasserleitungen im Gemeindegebiet, die im Zuge des Straßenbaus zur B 173 neu verlegt werden müssen. Betroffen sind die Abwasserdruckleitung Wolfsloch-Hochstadt, die Abwasserdruckleitung Anger-Hochstadt sowie die Wasserleitung Wolfsloch-Hochstadt. Bauhofleiter Johannes Lapczyna erläuterte Details und beantwortete technische Fragen aus den Reihen der Gemeinderatsmitglieder.

Gemeinderat nimmt das Staatliche Bauamt in die Pflicht

An den Stellen, an denen die Leitungen die neue Bundesstraße queren, werden links und rechts der Trasse Kontrollschächte installiert. Zudem würden sämtliche Leitung in Leerrohren verlegt. Bürgermeister Zeulner erläuterte, dass mit den vorgelegten Planungen des Staatlichen Bauamtes Bamberg grundsätzlich Einverständnis besteht. Das Gremium segnete die Maßnahmen ab. Die Gemeinde müsse jedoch auch bei der weiteren Planung mit einbezogen werden. Und das Staatliche Bauamt müsse die Verantwortung dafür übernehmen, dass die neuen Anlagen auch einwandfrei funktionieren. Eventuell auftretende Probleme, zum Beispiel durch Planungsfehler oder fehlerhafte Ausführung, dürften nicht zu Lasten der Gemeinde gehen. Bürgermeister Max Zeulner: „Wir sind da sehr dahinter her, dass die Gemeinde keine Nachteile hat.“ Zudem habe das Bauamt für die Einholung der erforderlichen wasserrechtlichen Genehmigungen zu sorgen.

Spende von 300 Euro für die Kindertagesstätte

Unter Bekanntgaben erwähnte das Gemeindeoberhaupt, dass die Kommune von der Sparkasse Coburg-Lichtenfels eine Geldspende in Höhe von 300 Euro für die Kindertagesstätte erhalten hat. Dem FC Hochstadt wird für die Beschaffung eines Nassmarkierungsgerätes ein Zuschuss in Höhe von 108,41 Euro gewährt (zehn Prozent der Gesamtkosten).

Des Weiteren veräußert die Gemeinde wieder Brennholz, diesmal am Katzogel. Insgesamt stehen fünf Lose á fünf Ster zum Verkauf. Die Kosten pro Los belaufen sich auf 100 Euro. Interessenten sollen sich im Rathaus melden.

Künftig werde es verstärkt Geschwindigkeitskontrollen in der 30er-Zone in der Wolfslocher Straße beim Kindergarten geben, gab der Bürgermeister bekannt.

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