MANNSGEREUTH

FFW Mannsgereuth: Den Folgen der Pandemie getrotzt

FFW Mannsgereuth: Den Folgen der Pandemie getrotzt
Die für aktive Dienstzeit Geehrten Stefan Burghardt (30 Jahre), Martin Biesen und Udo Schneider (jeweils 40 Jahre; ab 3. v. li.) mit Bürgermeister Jürgen Gäbelein, Kommandant Gerd Riedel (v. li.) sowie stellvertretenden Kommandant Lukas Busch (re.). Foto: Thoams Micheel

„So eine Versammlung zu diesem Zeitpunkt habe ich noch nie gehalten. Sonst war die Jahreshauptversammlung immer im Februar“, stellte der 1. Vorsitzende der FFW Mannsgereuth, Udo Schneider, fest. Weiter bestimmten die einzelnen Berichte sowie Ehrungen die Jahresversammlung im Feuerwehrhaus.

„Letztes Jahr haben wir zu Anfang des Jahres noch was machen können“, schaute Schneider in seinem Bericht zurück. Insgesamt wertete er das zurückliegende Jahr als gut. Die im ersten Vierteljahr geplanten Veranstaltungen wurden alle umgesetzt. Dazu gehörten unter anderem die Winterwanderung und der Kinderfasching. „Schauen wir, was 2022 uns bringen wird“, blickte er voraus.

Fünf Übungen abgehalten

Kommandant Gerd Riedel stellte fest, dass trotz Corona fünf Übungen durchgeführt wurden. Neben insgesamt fünf sonstigen Tätigkeiten vermerkte der Kommandant acht Einsätze das Jahr über verteilt. Da der für das Winterhalbjahr geplante Erste-Hilfe-Kurs nicht stattfinden konnte, werde Riedel sich bemühen im kommenden Winterhalbjahr einen Kurs über das BRK zu organisieren, an dem auch Nichtfeuerwehrler teilnehmen können.

Von der Kreisbrandinspektion habe Riedel erfahren, dass mit den Schulungen wieder begonnen werde. Hierzu wurde eigens ein Hygienekonzept erarbeitet. Seinen Dank richtete der Kommandant an die Gemeinde für die Bereitstellung der Ausrüstung.

Kassier Roland Oppel listete die Einnahmen und Ausgaben auf. Zu den Ausgaben zählte unter anderem ein neuer Schaukasten. Nicht vernachlässigt wurden die Mitglieder mit Präsenten zu bestimmten Anlässen.

Bürgermeister Jürgen Gäbelein lobte die Arbeit der beiden Kommandanten, auch bezüglich der Bemühungen um die Linde. Weiter wünschte der Bürgermeister, dass wieder Schwung durch die Vereine gehe und Veranstaltungen stattfinden können. Seinen Dank richtete er an alle Aktiven, die ihren Dienst leisten. Diese freiwillige Basis wertete er als sehr wichtig für die Gemeinde.

Drei Aktive mit Urkunden geehrt

Folgend stand mit drei Ehrungen ein bedeutsamer Punkt der Tagesordnung an. Mit einer Urkunde geehrt wurden für 30 Jahre aktive Dienstzeit Stefan Burghardt und für 40 Jahre aktive Dienstzeit an Martin Biesen sowie Udo Schneider. Zum Punkt Satzungsänderung erinnerte der Vorsitzende die Versammlung, dass die bestehende Satzung aus dem Jahr 1984 stamme. Er regte an eine Satzungsänderung zum „eingetragenen Verein“ in die Wege zu leiten. Dafür gaben die Mitglieder ihr Einverständnis. Anschließend blieben die Mitglieder beisammensitzen, hatte doch Willi Bülling auf Grund verschiedener Jubiläen Essen und Getränke spendiert.

Schlagworte