MARKTGRAITZ

FC Marktgraitz wählt Thomas Finsel zum 3. Vorsitzenden

FC Marktgraitz wählt Thomas Finsel zum 3. Vorsitzenden
nach der Wahl eines 3. Vorsitzenden auf dem Spielfeld des FC Marktgraitz der Vorstand (v. li.): Sascha Partheymüller (Geschäfts- und Schriftführer), Jörg Partheymüller II (Schatzmeister), der neue 3. Vorsitzende Thomas Finsel, Jörg Partheymüller (1. Vorsitzender) und Dr. Peter Pa... Foto: Roland Dietz

Oft wird es wohl noch nicht der Fall gewesen sein, dass eine Mitgliederversammlung des FC Marktgraitz nicht im Gastraum des Sportheims oder in einem anderen Lokal stattfand, sondern außen im überdachten Bereich des Sportheims abgehalten worden ist. Normalerweise verfolgen die Zuschauer und Fans die Spiele des Vereins von dort aus und feuern ihre Fußballer an. Nun wurden die Plätze der „Edelfans“ etwas zweckentfremdet.

Nur auf diese Art und Weise war möglich, unter der Einhaltung der Sicherheitsbeschränkungen der Corona-Pandemie diese Mitgliederversammlung abzuhalten. Im Gastronomie-Bereich wäre dies wegen der Abstandsregelung nicht machbar gewesen. Vorsitzender Jörg Partheymüller freute sich, dass auch unter diesen Umständen 35 Mitglieder gekommen waren.

Den Vorstand entlasten und nach Möglichkeit auch verjüngen

Hauptgrund der außerordentlichen Mitgliederversammlung war die Umsetzung eines Antrages aus der Jahreshauptversammlung 2019. Auf Antrag des Vorstands war damals beschlossen worden, 2020 einen 3. Vorsitzenden zu wählen. Der Vorstand sollte breiter aufgestellt werden, um ihn zu entlasten und nach Möglichkeit auch zu verjüngen.

Für die Wahl eines 3. Vorsitzenden musste zunächst die Satzung geändert werden. Darin heißt es nun: Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vom 1. Vorsitzenden allein, oder durch den 2. Vorsitzenden, den Hauptkassier oder den Schriftführer und Geschäftsführer und – neu – „den 3. Vorsitzenden“ vertreten. Die vorgestellte Änderung wurde von der Versammlung einstimmig befürwortet.

Thomas Finsel bekommt alle 35 Stimmen

Vorsitzender Jörg Partheymüller informierte darüber, dass bereits Vorgespräche stattgefunden haben, um einen geeigneten 3. Vorsitzenden zu finden. Der Vorstand schlug Thomas Finsel vor. Dieser wurde mit allen 35 Stimmen ins Amt gewählt und nahm unter Beifall die Wahl an. Vorsitzender Jörg Partheymüller erklärte, dass die Aufgaben seines neuen Stellvertreters besonders im sportlichen und handwerklichen Bereich liegen werden.

Er informierte die Mitglieder weiter darüber, dass der FC Marktgraitz die Corona-Pandemie gut gemeistert hat. Laufende Fixkosten wurden soweit wie möglich heruntergefahren. Das Sportheim war ab 17. März geschlossen, wodurch der Verein Einbußen hatte. Doch es habe sich gezeigt, dass die finanzielle Substanz stimme und man gut aufgestellt sei.

Sportheim eine wichtige Einnahmequelle für den Verein

Er bezeichnete das Sportheim als Institution in Marktgraitz. Es werde als Anlaufpunkt verschiedener Veranstaltungen und Treffen immer wichtiger. Deshalb stelle es eine wichtige Einnahmequelle dar. Partheymüller dankte allen, die den Verein in den vergangenen Wochen unterstützt hatten.

Interessante Neuigkeiten hatte Spielleiter Tim Hügerich. So soll der Spielbetrieb in den Amateurklassen wieder aufgenommen werden. Die Ausrichtung der Fußballspiele müsse jedoch den Corona-Regelungen angepasst werden. Im August schon könnten Freundschaftsspiele stattfinden. Ab dem 6. September soll ein Ligapokal ausgetragen werden, ab dem 20. September dann die Rückrunde zu Ende gespielt werden.

„Grundsätzlich wäre es schön, wenn es endlich wieder losgehen kann.“
Tim Hügerich, Spielleiter

Wenn alles planmäßig läuft, gehen im Ligapokal vier Mannschaften in einer Gruppe an den Start. In der Gruppe des FC Marktgraitz wären dies noch der FC Burgkunstadt, der TSV Weißenbrunn und der SCW Obermain. In der Auslosung wurde berücksichtigt, dass es dzu Nachbarschaftsderbys kommen soll, damit die Lust der Fußballfans geweckt wird.

Der Ligapokal soll sportlich in den Ligabetrieb eingerechnet werden. Wie das genau aussehen wird, muss die Zukunft zeigen. Bis zum Spielbeginn müssten die Vereine Sicherheitskonzepte entwickeln. „Grundsätzlich wäre es schön, wenn es endlich wieder losgehen kann“, war das Resümee des Spielleiters.

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