KÜPS

Einzigartiges Entwicklungskonzept für Küps

Einzigartiges Entwicklungskonzept für Küps
Schon 1903 wurde ein Trommelwehr zur Regulierung der Rodach bei Küps vorgesehen, das 1908 fertig gestellt wurde. Eigentlich sieht das Wasserwirtschaftsamt eine Sanierung des Walzenwehres zwischen Küps und Johannisthal vor. Bürgermeister Bernd Rebhan informierte über die derzeitig... Foto: Rainer Glissnik

Der Markt Küps engagiert sich stetig darin, die Attraktivität der Gesamtgemeinde als Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum zu erhalten und zu erhöhen. Das gemeinsam mit der Bürgerschaft entwickelte in Oberfranken einzigartige Entwicklungskonzept KEK³ endet mit den Beschlüssen der jüngsten Marktgemeinderatssitzung in zwei Sanierungsgebieten, erklärte Bürgermeister Bernd Rebhan.

Das KEK³ wird mit Fördermitteln vom Amt für Ländliche Entwicklung in Bamberg und der Städtebauförderung erstellt. Tobias Preising vom Planwerk aus Nürnberg und Christiane Werthmann vom Büro für Städtebau aus Bamberg erläuterten die Ergebnisse der Stellungnahmen. Letztlich wurden das Sanierungsgebiet „Ortskern Küps“ und „Östlich der Bahnhofsstraße“ einstimmig als Satzung beschlossen.

„Hervorragende Chance für die weitere Entwicklung“

Dies ist Voraussetzung für steuerliche Absetzungs-Möglichkeiten, auch bei denkmalgeschützten Gebäuden und Förderungen bei Sanierungsmaßnahmen sowie Städtebauförderungsmitteln. Es ist auch Grundlage für das Stadtumbaumanagement. Hier können sich Eigentümer innerhalb der Sanierungsgebiete auch kompetent beraten lassen.

Ursula Eberle-Berlips bezeichnete die Sanierungssatzung als eine hervorragende Chance für die weitere Entwicklung des Ortsteiles Küps. Der Markt Küps profitiere von möglichen staatlichen Fördergeldern, und die Eigentümer könnten bei entsprechenden Maßnahmen Steuererleichterungen und Unterstützung im Rahmen des Fassadenprogramms erwarten. Mit dem KEK³ sei die Marktgemeinde sehr gut aufgestellt.

Den Lückenschluss am Bahnhof gestalten

Die Konzepte seien ein hervorragendes Instrument, den Markt Küps in die Zukunft zu führen, lobte Eberle-Berlips. Abschließend dankte sie den Büros für die vorgelegte Planungsarbeit und der Verwaltung mit Bernd Rebhan als Bürgermeister an der Spitze.

Dazu wurde auch ein Bebauungsplan mit Umweltbericht für den Bereich um den Bahnhof beschlossen. Hier gibt es noch einige freie Flächen mit Entwicklungspotenzial. Jedoch soll der Lückenschluss gestaltet werden, und die Marktgemeinde will entscheidend mitwirken. Um das vom Aufstellungsbeschluss für das Bahnhofsviertel betroffene Gebiet während der Aufstellungszeit für den Bebauungs- und Grünordnungsplan zu sichern, erschien es notwendig, für die Grundstücke, die nicht im Sanierungsgebiet der Städtebauförderung liegen, eine Veränderungssperre zu erlassen. Diese wurde bei einer Gegenstimme beschlossen.

Sanierung des Küpser Trommelwehres lässt auf sich warten

Eigentlich hatte das Wasserwirtschaftsamt eine Sanierung des Küpser Trommelwehres für 2017 eingeplant. Bürgermeister Bernd Rebhahn informierte das Gremium, über ein Schreiben des Wasserwirtschaftsamtes: „Wir sind uns bewusst, dass am Trommelwehr Küps Handlungsbedarf zur Sanierung besteht.

Unser Personal ist derzeit durch Sanierungsmaßnahmen von höherer Priorität aufgrund des größeren Schadenpotenzials gebunden.

Einen genauen Zeitplan, wann wir mit der Sanierung des Trommelwehrs beginnen werden, können wir derzeit noch nicht nennen. Wir beabsichtigen, nach Abschluss der vorrangig durchzuführenden Sanierungsmaßnahmen am Trommelwehr tätig zu werden.“

Bekanntgaben

Informationen über Beschlüsse aus der vorigen nichtöffentlichen Sitzung:

• Zum Ausgleich des Betriebskostendefizits des Kindergartens Sankt Joseph in Theisenort wurden für das Betreuungsjahr 2019/20 insgesamt 11 918 Euro genehmigt.

• Verworfen wurde eine Anbindung des Probenheimes an die Versorgungseinrichtungen der Küpser Schule, die 74 000 Euro gekostet hätte. Stattdessen erfolgte ein separater Anschluss an das Strom- und Erdgasnetz der Bayernwerk Netz GmbH für 41 768 Euro.

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