KÜPS

Ehrenamtspreis der Gemeinde Küps für die Feuerwehren

Ehrenamtspreis der Gemeinde Küps für die Feuerwehren
Übergabe des Ehrenamtspreises an die Vorstände und Kommandanten der neun Feuerwehren der Großgemeinde Küps. Foto: Andrea Hänel

Zum dritten Male verlieh der Markt Küps einen Preis für ehrenamtlich Tätige. Gesponsert wird das Unterfangen von der Sparkasse Kulmbach-Kronach sowie der Raiffeisenbank Küps-Mitwitz-Stockheim. Erhalten haben ihn heuer die neun Vereine der Freiwilligen Feuerwehren der Großgemeinde. Gewürdigt wurde damit das herausragende Engagement der Wehrleute, die trotz der Pandemie-bedingten Einschränkungen immer einsatzbereit waren.

Unter freiem Himmel kamen die Vorsitzenden und Kommandanten in Tüschnitz zusammen, um den Ehrenamtspreis entgegenzunehmen. Bürgermeister Bernd Rebhan betonte, dass ohne das große Engagement der Ehrenamtlichen in den Vereinen und Verbänden, den Kirchen, dem Helferkreis Asyl und anderen mehr das Miteinander ärmer wäre. Das Ehrenamt habe Pandemie-bedingt leiden müssen. Viele Aktive hätten nicht tätig sein dürfen.

Der Rettungsdient und der Brandschutz etwa hätten aber auch in der Krise funktionieren müssen. „Bei Hitze über 30 Grad, mit Schutzanzug und Maske haben die Feuerwehrfrauen und -männer zuverlässig ihren Dienst getan“, resümierte das Gemeindeoberhaupt.

Landrat Klaus Löffler überbrachte den Respekt und Stolz des gesamten Landkreises für die Leistungen der Feuerwehren. Er erinnerte an einen Brand am Heiligen Abend in Tüschnitz, zu dem 100 Aktive ausgerückt sind um zu helfen, ohne ihre privaten Bedürfnisse zu berücksichtigen.

„Bei Hitze über 30 Grad, mit Schutzanzug und Maske haben die Feuerwehrfrauen und -männer zuverlässig ihren Dienst getan.“
Bernd Rebhan, Bürgermeister

Als längsten Katastrophenfall in der Geschichte nannte er die Pandemie, die das ganze öffentliche Leben beeinträchtige. Auch die 150-Jahr-Feier der Feuerwehr Küps habe bislang nicht stattfinden können. Aber gerade jetzt sei es wichtig, dass man sich aufeinander verlassen könne. Es werde neben dem Job im Ehrenamt Großartiges geleistet. Und dies sei nicht selbstverständlich. Sein Dank galt den Familien der Feuerwehrleute, die dieses Engagement mittragen, und den beiden Geldinstituten für die monetäre Ausstattung des Preises.

Während der Pandemie auch als Hilfspfleger im Einsatz

Kreisbrandinspektor Matthias Schuhbäck meinte, dass mit dem Slogan „Retten, bergen, löschen, schützen“ nicht alle Aufgaben abgedeckt seien, die die Freiwilligen der Wehren leisten. Die Einsatzbereiche seien breit gefächert, was auch stetige Weiterbildung erfordere. Sogar während der Pandemie hätten sich Feuerwehrleute schulen lassen und als Hilfspfleger in Alten- und Krankeneinrichtungen mitgeholfen. Sein Dank galt allen.

Caroline Welscher von der Sparkasse Küps und Hans-Ulrich Fuchs von der Raiffeisenbank Küps versicherten, dass ihre Institute mit ihren Möglichkeiten gern zur Würdigung dieses ehrenamtlichen Engagements beitrügen.

Leistungsbereit auch unter erschwerten Bedingungen

Stellvertretend für die Jurymitglieder Wolfgang Neumann und Heiko Meusel erklärte Manfred Pauli die Gründe für die Auswahl. Aufgrund schwerster Bedingungen werde das Engagement der Feuerwehrleute bei der Wahrnehmung des Ehrenamtes und der Erfüllung einer kommunalen Pflichtaufgabe heuer in besonderer Form gewürdigt. Trotz erheblicher Einschränkungen, unter besonderen Belastungen und erhöhten Gefährdungen hätten die Feuerwehrfrauen und -männer ihre Leistungsbereitschaft weiter unter Beweis gestellt.

Aus diesem Grunde und mit der starken Unterstützung der Raiffeisenbank und der Sparkasse sei das sonst übliche Preisgeld in Höhe von 500 Euro heuer auf 3600 Euro angehoben worden, um allen neun Feuerwehrvereinen jeweils 400 Euro zukommen lassen zu können.

Landrat Klaus Löffler und Bürgermeister Bernd Rebhan überreichten gemeinsam die Urkunden an die Vorsitzenden der Feuerwehrvereine aus Au, Burkersdorf, Hain, Johannisthal, Küps, Oberlangenstadt, Schmölz, Theisenort und Tüschnitz.

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