MARKTZEULN

Doris Schirner seit 25 Jahren Mesnerin in Marktzeuln

Pfarrer Diter Gläser mit der Jubilarin Doris Schirner sowie Kirchenpfleger Hubert Gehrlich und Tanja Degen Foto: Heinz Fischer

Erzengel Michael, ein Kämpfer für den Glauben, stand im Mittelpunkt des Festgottesdienstes zum Patronatsfest in Marktzeuln. Pfarrer Diter Gläser zelebrierte den Gottesdienst, mitgestaltet von Kirchenpfleger Hubert Gehrlich und musikalisch virtuos begleitet von Organisten Joseph Pietz und Trompeter Felix Biedermann vom Musikverein Marktzeuln.

„Was fällt ihnen zum Begriff ,Engel‘ ein?“, hinterfragte der Priester in seiner Predigt. Erzengel Michael oder doch eher ein Weihnachtsengel? Die meisten Menschen, so Pfarrer Gläser, sähen doch in der Engelsgestalt einen Schutzengel. Nicht das Flügelwesen, sondern einen Begleiter mit verborgenen Kräften, der die Menschen schützt auf ihren Wegen. Wohl jeder hätte wohl schon mal die Gegenwart eines Schutzengels gespürt. Als Beispiele aus dem Christentum führte er Philippus und Franz von Assisi an.

Ein wahrer Engel für die Pfarrei

Am Ende des Gottesdienstes wurde einem wahren Engel der Pfarrgemeinde eine besondere Ehre zuteil. Pfarrer Gläser konnte Frau Doris Schirner zu 25-jährigem Dienst als Messnerin beglückwünschen. „Es gibt immer was zu tun“, sei das Motto von Doris Schirner, sie habe in den vielen Jahren oft das Unmögliche möglich gemacht, war immer zur Stelle, werktags wie am Wochenende und dies mit viel Talent und Herzblut. Unterstützt wurde sie stets auch von ihrem Ehemann Heribert. Blumenschmuck, die Pflege der liturgischen Gewänder, Gottesdienstvorbereitung, das alles ist ihr Aufgabenbereich. Ein offenes, gepflegtes Gotteshaus, wie es Doris Schirner verwirklicht, sei einladend für die Besucher.

„Es gibt immer was zu tun.“
Das Motto der Mesnerin

Dafür sprach Pfarrer Gläser ein herzliches „Vergelt?s Gott“. Er überreichte eine Urkunde vom Freistaat Bayern sowie Blumen und ein Präsent von der Pfarrgemeinde. Den Glückwünschen schlossen sich Kirchenpfleger Gehrlich und Tanja Degen vom Pfarrgemeinderat an.

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