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Die besonderen Erfahrungen dieses Jahres

Die Jahrgangsbesten Jennifer Urich und Lukas Kremer (sitzend v. re.) zusammen mit Schulleiter Christian Förtsch und Klassenlehrer Alexander Stretz (stehend v. re.) sowie Lehrerin Susanne Raithel (vo. li.). Foto: Thomas Micheel

14 Schülerinnen und Schüler wurden auf der Schulentlassfeier von der Albert-Blankertz-Mittelschule verabschiedet. Ganz anders und in einem kleineren Rahmen als sonst verlief die Veranstaltung auf Grund von Corona in der Aula der Schule.

Schulleiter Christian Förtsch sah diesen Tag dennoch als großen Tag für die Entlassschüler: „Neun Jahre wurde gearbeitet, und nun haben alle den Schulabschluss in der Tasche.“ Ein neuer Lebensabschnitt beginne nun. Der Schulleiter blickte auf die zurückliegenden Jahre mit all den Tiefs und Hochs zurück und wünschte eine erfolgreiche Zukunft.

Respekt für abgelegte Prüfungen

Der Elternbeiratsvorsitzende der Mittelschule, Christian Hennig, war sich der Besonderheit dieses Jahres bewusst. Er zollte den Schülerinnen und Schülern Respekt, wie sie die Prüfungen abgelegt haben. „Ihr kommt jetzt raus und könnt mit dem, war ihr gelernt habt, etwas anfangen“, wandte er sich an die Entlassschüler. Sie könnten sich freuen, dass sie die Schulzeit so erfolgreich hinter sich gebracht haben.

„Ihr dürft euch selbst applaudieren, was ihr in der Coronazeit vollbracht habt. Ihr habt das verdient“, lobte Elternbeiratsvorsitzende Gisela Backert die Schulabgänger. „Lasst euch nicht entmutigen“, forderte sie sie auf, „denn durch die Coronazeit habt ihr Erfahrung gesammelt und wisst, wie man mit Schwierigkeiten umgeht.“

An der Trainingsmoral gearbeitet

Lehrer Alexander Stretz, der kurzfristig das Amt als Klassenlehrer übernommen hatte und von Susanne Raithel unterstützt wurde, „hatte anfangs das Potenzial der Klasse erkannt, doch musste an der Trainingsmoral gearbeitet werden“. Trotz widriger Bedingungen sei dem Ziel „Quali“ entgegengearbeitet worden, und die Klasse habe sich vorbildlich als Mannschaft vorgestellt.

Die ehemalige Klassenlehrerin Maria Mallach erinnerte sich an die früheren Jahre mit der Klasse zurück. Sie wusste, dass jeder in seiner Art besonders sei und sein eigenes Päckchen zu tragen habe. Doch gerade das mache einen jeden einzigartig.

„Der Ernst des Lebens beginnt nun, und ihr müsst lernen, Verantwortung zu übernehmen.“
Christian Förtsch, Schulleiter

Entlassschülerin Emily Hennig richtete sich an die Lehrer mit Worten des Dankes. „Sie haben uns geformt, wie wir jetzt sind“, war sie sich sicher. Alle Schülerinnen und Schüler seien an ihren Aufgaben gewachsen. Sie wünschte sich, dass die in der Schule geschlossenen Freundschaften bestehen bleiben.

„Der Ernst des Lebens beginnt nun, und ihr müsst lernen, Verantwortung zu übernehmen“, appellierte Schulleiter Förtsch an die Entlassschüler. Sie seien gut gerüstet, um in der Gesellschaft ihren Platz zu finden. Als letzten Akt in der Schule nahmen die Schülerinnen und Schüler nun ihre Zeugnisse sowie Geschenke des Elternbeirates und des Landkreises Lichtenfels entgegen.

Als Jahrgangsbeste ehrte der Schulleiter Jennifer Urich und Lukas Kremer, jeweils mit einem Notendurchschnitt von 2,1.

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