REDWITZ

Blick in Vergangenheit und Zukunft

Anhand des Vergleichs zwischen der Hauptstraße früher und jetzt kann man die Ortsentwicklung nachvollziehen. Foto: Thomas Micheel

Redwitz entwickelt sich – damals, heute, morgen. Um das herauszustellen, beteiligt sich die Gemeinde am „Tag der Städtebauförderung 2022“ am Samstag, 14. Mai.

Die Städtebauförderung ist eines der wichtigsten Instrumente und zentrale Säule der Stadtentwicklung. Sie besteht seit 1971 und ist eine Gemeinschaftsaufgabe zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Denn die Kommunen sehen sich mit immer wieder neuen und sich ändernden Herausforderungen konfrontiert, sei es der demographische Wandel, Digitalisierung, soziale Integration, Leerstand oder zuletzt die Corona-Pandemie.

Redwitz hat in den vergangenen Jahren viele Projekte umgesetzt

Um die Gemeinden bei der Bewältigung dieser Aufgaben zu unterstützen, erhalten sie Finanzhilfen von Bund und Ländern, die sie um eigene Haushaltsmittel ergänzen. Redwitz ist insbesondere seit dem Abschluss des ISHK (Integriertes Städtebauliches Handlungskonzept) im Jahr 2011 aktiv in die Programme der Städtebauförderung eingebunden. Die Liste an gemeinsam realisierten Projekten ist lang: von der Umgestaltung des Schützengartens über den Bau der Skateanlage bis hin zu Bürgerhaus und Marktplatz. Über das Bund-Länder-Programm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ wird außerdem das Quartiersmanagement kofinanziert.

Am „Tag der Städtebauförderung“, der am Samstag, 14. Mai, von 13 bis 17 Uhr stattfindet, werden genau diese positiven Effekte der Städtebauförderung aufgezeigt. Nach der Rückschau in die Vergangenheit soll aber auch ein Blick in die Zukunft gewagt werden. Mit dem ehemaligen Gasthof „Zum weißen Lamm“ und dem kommunalen Denkmalkonzept im Bereich des Schlossberges sind zwei künftige Entwicklungsbereiche klar definiert.

Dezentrale Fotoausstellung und Führungen

Die Besucher erwarten abwechslungsreiche Programmpunkte. Geplant sind eine dezentrale Fotoausstellung im Bereich des Ortskerns, die die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte darstellt sowie einen Einblick in das historische Redwitz gibt. Dazu werden Fotos an derjenigen Stelle platziert, wo sie aufgenommen wurden. Für Besucher wird die Entwicklung so im direkten Vergleich zwischen vorher und nachher deutlich. Weiterführende Informationen gibt es im Bürgerhaus.

Zusätzlich werden Gebäude geöffnet, die besonders ortsbildprägend sind und künftig eine zentrale Rolle in der städtebaulichen Entwicklung darstellen. Das sind der ehemalige Gasthof „Zum weißen Lamm“ direkt am Marktplatz, das Schloss und die Schlosskirche. Interessierte können sich hier selbst ein Bild vor Ort machen und an Führungen teilnehmen.

Bürgerhaus und Marktplatz als Treffpunkt und zentrale Anlaufstelle

Bürgerhaus und Marktplatz dienen als Treffpunkt und zentrale Anlaufstelle für alle offenen Fragen rund um die Redwitzer Ortsentwicklung. Hier sind weitere Informationen erhältlich. Zugleich kann man ins Gespräch kommen und sich stärken. Für das leibliche Wohl wird hier bestens gesorgt.

Der Ablauf ist wie folgt vorgesehen: 13 Uhr Eröffnung im Bürgerhaus, Begrüßung und Grußworte. Ab 13.30 Uhr Öffnung der Gebäude, freies Besichtigen möglich. Angeboten werden parallele Führungen durch das Bürgerhaus, den Gasthof Hain, das Schloss und die Alte Schlosskirche. Ab 16.30 Uhr Ausklang am Marktplatz.

Weitere Informationen zur Veranstaltung findet man auf der Homepage der Gemeinde Redwitz und über die bekannten Kanäle. Hintergründe zur Städtebauförderung und dem bundesweiten Aktionstag sind unter www.tag-der-staedtebaufoerderung.de zu finden.

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