MICHELAU

Natascha Kohnen angetan vom MGH Michelau

Natascha Kohnen angetan vom MGH Michelau
Da die SPD-Landesvorsitzende Natascha Kohnen dem Verkehrsausschuss des Landtags angehört, sprach sie Bürgermeisterkandidat Jürgen Spitzenberger auf die gefährliche Ortsdurchfahrt von Michelau an. Foto: Dieter Radziej

Ganz prominenten politischen Besuch hatten die SPD-Ortsvereine Michelau und Schwürbitz, denn die bayerische SPD-Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete Natascha Kohnen war in die Korbmachergemeinde gekommen.

SPD-Bürgermeisterkandidat Jürgen Spitzenberger brachte gegenüber Kohnen, die Mitglied im Verkehrsausschuss des Bayerischen Landtags ist, die Problematik der engen Ortsdurchfahrt von Michelau an. Er erinnerte an seinen Antrag im Michelauer Gemeinderat, um den engen Ortskern von Michelau für Fußgänger und Radfahrer sicherer zu gestalten. Es wurde deshalb, wie auch vom Landrat angeboten, über ein Verkehrsgutachten abgestimmt.

Im März 2019 habe er dank ständiger Nachfragen die Information erhalten, dass von einem Ingenieurbüro eine Stellungnahme, allerdings kein Gutachten, vorliege. Er habe sich dafür entschieden, die Forderung nach Tempo 30 zu forcieren. Im Juni 2019 habe dann der Gemeinderat einstimmig beschlossen, den Antrag für einen Tempo-30-Bereich an das Landratsamt weiterzuleiten.

Bis heute habe es jedoch noch keine Entscheidung gegeben, und erst nach mehrmaligem Nachhaken habe er die Information erhalten, dass noch Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen werden müssen. Bürgermeisterkandidat Spitzenberger bat deshalb Natascha Kohnen, sein Anliegen zu unterstützen, was sie ihm auch zusagte.

Viele ehrenamtliche Helfer sorgen für Gelingen

Nach einem Rundgang durch Michelau besuchte die SPD-Vorsitzende das Mehr-Generationen-Haus des BRK-Kreisverbandes, das vom Bund, den Kommunen, aber auch der Aktion „Helfen mach Spaß“ gefördert werde. Leiter Frank Gerstner und BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak betonten, dass besonders auch die vielen ehrenamtlichen Helfer zum Erfolg des Mehr-Generationen-Hauses beitragen würden. Sie erwähnten Freizeitangebote, Sprachkurse, Kindertagespflege oder Veranstaltungen für Eltern, Kleinkinder und Senioren.

Vor allem die Tatsache, dass in diesem offenen Treff Jung und Alt gut nebeneinander und miteinander umgehen können, dass aber auch Vereine bei Bedarf Räume angeboten werden können, überzeugte die Landespolitikerin. BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak: „Gerade wenn wir miteinander reden und Verständnis für einander aufbringen, wozu das Mehr-Generationen-Haus die besten Möglichkeit bietet, lösen wir viele Probleme im menschlichen Zusammenleben.“

Petrak spricht Fachkräftemangel im Pflegebereich an

Petrak sprach aber auch den Fachkräftemangel an, besonders bei den Pflegeberufen. „Wenn Pflegekräfte aus anderen Ländern zu uns kommen, um uns zu helfen, dann verdienen sie es auch, dass sie gut behandelt und ihnen Möglichkeiten geboten werden, sich in unserer Gesellschaft zu integrieren“, so Petrak.

Am Ende stellte der BRK-Geschäftsführer noch die Fahrzeuge und Rettungsgeräte des BRK und der Wasserwacht kurz vor.

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