WEIDHAUSEN

Markus Mönch will Bürgermeister von Weidhausen bleiben

Weidhausens Bürgermeister Markus Mönch will es nochmal wisen. Zum dritten Mal kandidiet er für den Chefsessel im Rathaus. Foto: Markus Drossel

Nach 2008 und 2014 stellt sich Markus Mönch zum dritten Mal der Wahl zum Bürgermeister von Weidhausen. Die Wählergruppe „parteilos & bürgernah“ nominierte den Amtsinhaber in der Wanderhütte der Wanderfreunde Weidhausen jetzt einstimmig.

Gebot der Stunde sei es, in die Zukunft zu schauen und sich im Gemeinderat gemeinsam aufzustellen, betonte Mönch. Nur mit einem konstruktiven, fraktionsübergreifenden Miteinander seien die nicht leichter werdenden Herausforderungen zu meistern. „Das eine tun, das andere nicht lassen“, so die Devise des Kandidaten. Damit spielte Mönch auf die Reduzierung der Schulden der Gemeinde bei gleichzeitiger Investitionstätigkeit an.

Es sei gelungen, den Schuldentand von 6,3 Millionen Euro auf 1,3 Millionen zu reduzieren. Dem gegenüber stehe derzeit eine Rücklage von knapp 800 000 Euro. Trotz des Schuldenabbaus habe die Gemeinde rund 14 Millionen Euro investiert – vom Bildungshaus als eines der ersten in Bayern bis zur Erschließung mehrerer Baugebiete und der Sanierung von Ortsstraßen.

Komplettausbau von Hallstraße und Wiesenstraße im Fokus

„Im Brennpunkt stehen in den nächsten Jahren der Komplettausbau von Hall- und Wiesenstraße in Weidhausen sowie die Generalsanierung der Schulturnhalle mit Erweiterungsbau“, erklärte der 45-jährige verheiratete Vater von drei Kindern. Ausbau und Erweiterung der Schulturnhalle eröffneten Vereinen, Kindertagestätten, Schule, Nachmittagsbetreuung und Volkshochschule ganz neue Perspektiven. Nach der Fertigstellung könnten drei Räume unterschiedlicher Größe genutzt werden, die Nutzfläche vergrößere sich von 288 auf bis zu 550 Quadratmeter.

„Der Fokus sollte in den nächsten Jahren weiterhin auf der Sanierung unserer Gemeindestraßen liegen“, sagte Mönch. Hier bestehe unbedingter Handlungsbedarf. Zu prüfen sei auch, ob der Bau einer Umgehungsstraße vom Baugebiet „Süd I“ zur Lettenreuther Straße möglich ist. Dies wäre eine wichtige Entlastung für die Anwohner in der Wassergasse und am Reußenberg.

Der Kandidat nannte zudem eine ganze Reihe von Ideen, deren Umsetzung er sich mittel- und langfristig vorstellen kann. Die Sanierung der gemeindlichen Immobilien, die Förderung des Gemeinschaftswesens durch die enge Verzahnung von Jugendpflege, Seniorenarbeit und Vereinen sowie die Einführung eines Quartiermanagers. Eine „dosierte Ausweisung“ weiterer Baugebiete in Weidhausen wie in den Ortsteilen werde in absehbarer Zeit Thema im Gemeinderat sein. Nicht zu vergessen seien Erhalt und Stärkung des Bildungshauses und der Kindertagesstätte. Langfristig kann sich Mönch die Sanierung der Schulsportanlage der Grundschule vorstellen, auf Wunsch in enger Kooperation mit den Vereinen.

„Es macht Spaß und ist mir eine Ehre, für die Gemeinde arbeiten zu dürfen.“
Markus Mönch, Bürgermeister

Amtsmüde zeigte sich Mönch nach zwölf Jahren als Bürgermeister kein bisschen. „Es macht Spaß und ist mir eine Ehre, für die Gemeinde arbeiten zu dürfen“, lautete sein Fazit.

Weitere Artikel zur Kommunalwahl am 15. März finden Sie unter www.obermain.de/kommunalwahlen.

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