REDWITZ

Der Redwitzer Weihnachtsmarkt war sehr attraktiv

Heiß begehrt waren die frisch zubereiteten Crepes in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Foto: Thomas Micheel

Der Weihnachtsmarkt ist in der Gemeinde nicht mehr wegzudenken. Trotz nicht idealer Wetterbedingungen kamen viele Besucher, auch über die Gemeindegrenze hinaus. Sie ließen sich von all den Lichtern, Ständen, Leckereien sowie Bastel- und Kreativarbeiten vorweihnachtlich verzaubern.

Erstmals auch Aussteller im neuen Bürgerhaus

Bereichert wurde die insgesamt 20. Veranstaltung des Weihnachtsmarktes erstmals durch die Räumlichkeiten des neuen Bürgerhauses. Erfreulich war die Teilnahme etlicher Ortsvereine und Einrichtungen.

Vielfältig war das Angebot an den Buden. Foto: Thomas Micheel

Insgesamt stellte der Weihnachtsmarkt gleich mehrfach zufrieden. Es bot sich die Gelegenheit, Geschenke für die Lieben zu kaufen. Der Lichterglanz an den Buden und auf dem Platz ließ die Herzen höher schlagen und die vielen Köstlichkeiten boten sich an zu einem „Nascherl“. Da die meisten zu Fuß unterwegs waren, konnte man sich auch von den flüssigen Angeboten wie Glühwein, Glögg oder Aperol hot als auch Lumumba und heißen Bierschnaps geschmacklich verzaubern lassen. Dazu traf man viele Bekannte an; immer wieder bildeten sich kleine Gesprächsgruppen.

Somit hat der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr seine Anziehungskraft noch verstärkt und trug seinen Teil zur Stimmung im Advent bei. Veranstalter war die Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement.

Vielfältiges Angebot

Zu den schmackhaften Angeboten zählten neben Kaffee und Kuchen, Waffeln sowie Crêpes in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Bauernhof-Erzeugnisse, Plätzchen, Stollen und Lebkuchen sowie Honigprodukte. Nicht fehlen durften Bratwürste frisch vom Rost. Wer meinte sich auszukennen gab seine Schätzung ab, wie viele Rosinen sich in dem ausgestellten Stollen befanden.

Abwechslungsreich war das Angebot an den vielen Buden. Neben Schmuck gab es Dekoartikel in allen nur erdenklichen Erscheinungen. Wer für Heiligabend vorsorgen wollte, kaufte sich schon jetzt einen Weihnachtsbaum. Schier unendlich schien die Auslage an vorweihnachtlichen Geschenkideen und Holzfiguren. Guten Absatz fand der Kalender für 2020 mit historischen Aufnahmen von Gastwirtschaften in der Gemeinde.

Rahmenprogramm versprüht einen Hauch von Besinnlichkeit

Sehen lassen konnte sich das Rahmenprogramm. Der heimische Liedermacher Franz Wachter unterhielt die Besucher mit seinen Liedern. Der Kinderchor der Evangeliums-Christen unter der Leitung von Walter Klemm erfreute ebenso mit seinem Gesang und versprühte einen Hauch von Besinnlichkeit. Die „Unterlangenstadter Blechbläser“ hatten ihren Platz neben dem prächtigen Weihnachtsbaum am Bürgerhaus ausgesucht. Mit ihren Blasinstrumenten stimmten sie auf die Vorweihnachtszeit ein.

Märchenstunden, Schminken und mehr für die Kinder

Die Unterlangenstadter Blechbläser hatten neben dem Weihnachtsbaum Aufstellung genommen und erfreuten mit ihren Liedern. Foto: Thomas Micheel

Mittlerweile war es dunkel geworden und der Nikolaus erschien mit seinen beiden Engeln auf dem Platz. Gern nahmen die Kinder die süßen Geschenke an. Damit es auch sonst den Kindern auf dem Weihnachtsmarkt nicht langweilig wurde, hatte der Jugendtreff zu zwei Märchenstunden ins Bürgerhaus eingeladen. Quartiersmanagerin Christina Pösch und Elvira Ludwig fesselten dabei die jungen Besucher mit ihren ausgesuchten Märchen. Jugendtreffleiterin Tina Schardt bot mit ihrem Team Kinderschminken an. Auch sonst war die Möglichkeit gegeben, mal vorbei zu schauen

Etwas Besonderes: die Ausstellung von Margit und Manfred Mahr

Gern gab Manfred Mahr Auskunft über seine selbst gefertigten Puppenstuben und Modelle. Foto: Thomas Micheel

Etwas Besonderes war zum Weihnachtsmarkt die Ausstellung von Manfred und Margit Mahr. Sie stellten im großen Saal Puppenstuben, den Nachbau der ehemaligen Gastwirtschaft Hacker im Maßstab 1:12 sowie das Modell der Redwitzer St. Ägidius-Kirche mit Schlosskirche und Schloss im Maßstab 1:50 aus. Nicht enden wollte die Schar der Besucher. Beide ließen es sich nicht nehmen, die vielen Fragen zu beantworten und Einzelteile zu erläutern.

Langsam leerte sich der Platz mit hereinbrechender Nacht. Die Buden wurden aufgeräumt, und ein Licht nach dem anderen erlosch.

Emsiges Treiben herrschte noch einmal, um alles aufzuräumen und wieder zu verstauen. Dann kehrte wieder Ruhe um den prächtig leuchtenden Weihnachtsbaum am Marktplatz und vor dem Bürgerhaus ein.

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