REDWITZ

Redwitzer Schulweghelfer sind Schutzengel

Redwitzer Schulweghelfer sind Schutzengel
Beate Wagner (16 Jahre Dienst) und Natalie Laukert (fünf Jahre; vorne, 2. und 3. v. li.) wurden als Schulweghelfer von (vorne, v. li.) Bürgermeister Christian Mrosek, Koordinatorin Monika Bauer, Schulleiter Christian Förtsch, (hintere Reihe, v. li.) Verkehrssachbearbeiter Michael... Foto: Thomas Micheel

„Ihr seid Schutzengel der Schulkinder“, stellte Bürgermeister Christian Mrosek die Schulweghelferinnen und Schulweghelfer bei der Jahresabschlussfeier in den Mittelpunkt der Veranstaltung. Seit 30 Jahren gibt es diesen ehrenamtlichen Dienst in der Gemeinde.

Die Zusammenkunft in der Pizzeria „Am Markt“ wollte der Bürgermeister auch als Dank und kleinen Ausgleich verstanden wissen an die, die Sommer wie Winter draußen stehen und die beiden Schulwegübergänge in der Gemeinde beaufsichtigen. Für die Eltern sei das ein beruhigendes Gefühl zu wissen.

Seit über 35 Jahren organisiert die Kreisverkehrswacht mit Alfons Hrubesch an der Spitze den Einsatz der ehrenamtlichen Schulweghelfer im gesamten Landkreis Lichtenfels. In dieser Zeit ist an den gesicherten Überwegen kein Unfall geschehen und kein Kind zu Schaden gekommen. Den Dienst an der Allgemeinheit befand der Bürgermeister mit Zahlen als nicht messbar. Er sprach seinen Dank für die Unterstützung aus und hob den Zusammenhalt der Truppe hervor. Vor allem war er sich bewusst: „Wir brauchen euch, bitte macht weiter.“

Kein Unfall an gesicherten Übergängen

Polizeiinspektionsleiter Erich Günther befand es für gut, dass mit solchen Veranstaltungen die ehrenamtliche Tätigkeit an Wert geschätzt werde. Er dankte für die geleistete Arbeit, denn die Polizei alleine könnte dies allein nicht schaffen. Weiter hob er die Wichtigkeit des Schulweghelferdienstes hervor, denn an den gesicherten Übergängen im Landkreis Lichtenfels sei kein Unfall geschehen. Er wünschte weiter eine erfolgreiche Arbeit und empfahl den Schulweghelfern Blickkontakt mit den Autofahrern aufzunehmen.

„Toll, dass ihr so etwas macht“ drückte Schulleiter Christian Förtsch seinen Dank an die Schulweghelferinnen und Schulweghelfer aus. Er bedauerte, dass es an der Schule selbst immer schwieriger werde freiwillige Schülerinnen und Schüler zu finden, die sich bereit erklären vor der Schule Dienst tun.

Der Leiter der Verkehrswacht, Alfons Hrubesch, dankte dem scheidenden Bürgermeister Mrosek, dass er in seiner 18-jährigen Tätigkeit jedes Jahr die Schulweghelferinnen und Schulweghelfer eingeladen habe, um ihnen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit Dank zu sagen sowie die Informationsfahrten finanziell unterstützte. Ohne Polizei und ohne Schule würde nichts gehen, war sich Hrubesch bewusst und es gelte die Eltern und Schüler über das richtige Verhalten aufzuklären.

Ein Appell an die Eltern

Im Landkreis Lichtenfels wurden 33 800 Stunden für den Schulweghelferdienst erbracht. Hrubesch appellierte dabei insgesamt an die Eltern, die versprechen sollten wenigstens ein Mal ihre Zeit für das Schulkind zur Verfügung zu stellen „Seit 1981 ist kein Unfall an den gesicherten Übergängen geschehen“, stellte er heraus und wusste zugleich für die engagierten Schulweghelferinnen und -helfer: „Das ist euer Verdienst!“

Zusammen mit Monika Bauer, die für die Organisation des Schulweghelferdienstes in Redwitz seit 30 Jahren verantwortlich zeichnet, verabschiedete er Beate Wagner mit dem Dank für 16 Jahre geleisteten Dienst und Natalie Laukert für fünf Jahre. Zur Zeit versehen in der Gemeinde 28 Schulweghelferinnen und -helfer ihren Dienst. Mit Freude wurde als neue Schulweghelferin Jasmin Gäbelein im Team aufgenommen. Ein gemeinsames Essen mit gemütlichen Beisammensein schloss sich an.

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