HOCHSTADT

Hurra, die Schule beginnt für 18 Hochstadter Schüler

Ein neues Kapitel im Lebensbuch für 18 Hochstadter Schüler
Die diesjährigen Abc-Schützen (mit Schultüten) der Klasse 1/2 b mit Lehrerin Heike Klimke (li.). Foto: Gerda Völk

Mit dem ersten Schultag begann auch an der Grundschule Hochstadt für 18 Abc-Schützen ein neues Kapitel in ihrem Lebensbuch. Ausgerüstet mit Ranzen, Federmäppchen, Heften und einer großen Schultüte kamen die Jungen und Mädchen an der Hand vom Mama und Papa nach dem Gottesdienst in die Schule. Manch einen Kind war die Aufregung deutlich anzumerken.

Ein neues Kapitel im Lebensbuch für 18 Hochstadter Schüler
Die diesjährigen Abc-Schützen (mit Schultüten) der Klasse 1/2 a mit Lehrerin Kathrin Hoffmann (li.). Foto: Gerda Völk

Auch Rektorin Heike Klimke hatte eine kleine Schultüte dabei und begrüßte in der Turnhalle Groß und Klein. Zuvor jedoch erfreuten die Zweitklässler die „Neuen“ mit einem fröhlichen Lied. „Unsere neuen Erstklässler sind jetzt hier“, lautete eine Zeile daraus.

Bleistift, Radiergummi und Lineal in der Schultüte

Ein neues Kapitel im Lebensbuch für 18 Hochstadter Schüler
Mit „In der Froschschule“ führte die dritte Klasse ein fröhliches Theaterstück mit verblüffenden Ausgang auf. Foto: Gerda Völk

Der erste Schultag ist nicht nur für die Mädchen und Jungen ein besonderer Tag, auch für die Eltern hat der Tag eine besondere Bedeutung. Viele Väter hatten sich für die Einschulung ihres Nachwuchses extra einen Tag frei genommen.

Die vorderen Bänke waren für die Schulanfänger reserviert. Dann lüftete die Schulleiterin das Geheimnis ihrer Schultüte. Darin befanden sich ein Bleistift, ein Radiergummi und ein Lineal. Alles Symbole, die dafür stehen, dass in der ersten Klasse nicht immer alles so reibungslos funktionieren wird, wie mancher es gerne hätte. Auch sei es ganz normal, dass man nicht jeden Tag „happy“ in die Schule kommen kann, erklärte Klimke. Am Ende ihrer kleinen Ansprache bekam jedes Kind ein Überraschungs-Ei.

Wie viele Frösche verspeist der Storch in einer Woche?

Vom nebenan liegenden Kindergarten waren die Vorschulkinder gekommen, um einen Eindruck zu erhalten, was im nächsten Jahr auf sie wartet. Auch Hochstadt hat einen Storch. Dieser dürfte die Vorlage für das kleine, fröhliche Theaterstück „In der Froschschule“ geliefert haben, dass Schüler der dritten Klasse aufführten. Gerade die Mathe-Aufgabe erschreckt die kleinen Frösche sehr, sollen sie doch ausrechnen, wieviel Frösche der Storch in einer Woche verspeist, wenn er vier Frösche am Tag verschlingt. Als dann der Storch auftaucht, suchen alle kleinen Frösche das Weite und bringen sich in Sicherheit, nur der Lehrer nicht. „Wer mag schon Lehrer, die sind doch viel zu zäh“, lautet die Erkenntnis des Storches.

Ein neues Kapitel im Lebensbuch für 18 Hochstadter Schüler
Auch in diesem Jahr bestand die Möglichkeit zum Erwerb eines Buches für die Schulbücherei. Foto: Gerda Völk

Während die Kinder ihre erste Schulstunde erlebten, gab es für die Eltern Kaffee und Kuchen, den die Eltern der Zweitklässler gebacken haben. Die Väter und Mütter konnten auch einen Storch basteln, mit guten Wünschen für ihr Schulkind. Auch in diesem Jahr bestand die Möglichkeit, Bücher zu erwerben, um sie für die Schulbibliothek zu spenden. Eine Aktion unter Federführung der Grundschule, in Zusammenarbeit mit den „Lesepaten“ der Aktiven Bürger Lichtenfels. „Die Eltern kaufen gerne Bücher“, freute sich Lesepatin Gertraud Dorsch.

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