OBERLANGENSTADT

Umfang der Dorferneuerung in Oberlangenstadt festgelegt

Umfang der Dorferneuerung in Oberlangenstadt festgelegt
Bei einem Ortstermin legten die Verantwortlichen des Amtes für ländliche Entwicklung den Umfang des Förderprojektes für die Dorferneuerung Oberlangenstadt-Hummenberg fest. Das Foto zeigt (v. li.) Leitenden Baudirektor Wolfgang Kießling, Baudirektorin Dr. Christiane Schilling, Bür... Foto: red

Den Umfang der künftigen Dorferneuerung Oberlangenstadt-Hummenberg haben die Verantwortlichen des Amtes für ländliche Entwicklung bei einem Ortstermin festgelegt. „Wir werden die Schwerpunktmaßnahmen herauskristallisieren, um die Ortschaft fit zu machen“, betonte Leitender Baudirektor Wolfgang Kießling beim Rundgang durch Oberlangenstadt im Beisein zahlreicher Arbeitskreismitglieder.

Engagement der Bevölkerung gelobt

Seit der Auftaktveranstaltung im Juli 2017, bei der zahlreiche Aktive die Schule für Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim besucht haben, seien die Arbeitskreise aktiv gewesen. Wie Kießling lobte auch Bürgermeister Bernd Rebhan das Engagement der Oberlangenstadter und der Hummenberger Bevölkerung. Das Ergebnis sei ein umfassender Katalog von Gestaltungs- und Baumaßnahmen, der gemeinsam mit dem Ingenieurbüro IVS (Kronach) zusammengestellt wurde.

Eingangs hatte Bürgermeister Rebhan auf den großen Handlungsbedarf in Oberlangenstadt verwiesen. Sein besonderer Gruß galt neben den Verantwortlichen des Amtes für ländliche Entwicklung den Arbeitskreismitgliedern sowie den Marktgemeinderäten Christina Härtlein, Thomas Meyer und Wolfgang Neumann. Die Organisation der Arbeitskreistreffen hatte Wolfgang Neumann federführend übernommen, hob der Gemeindechef dankend hervor.

Auch Mühlbach und Fischgoden sollen saniert werden

Mit der Dorferneuerung Oberlangenstadt soll der Kernbereich um die Alte Schule verbessert werden, machte Wolfgang Kießling deutlich. Die Alte Poststraße und die Nageler Straße werden im Förderprojekt enthalten sein. Auch Mühlbach und Fischgoden sollen mit den Fördermitteln saniert und gestaltet werden. Für die Sanierung des Gemeinschaftshauses Alte Schule gelten die Regelungen der neuen Dorferneuerungsrichtlinie, die einen Zuschuss von bis zu 300 000 Euro möglich macht. Einzelheiten des Förderprojektes würden der Marktgemeinde in Kürze mitgeteilt.

Auch private Maßnahmen können gefördert werden

Baudirektorin Dr. Christiane Schilling hob die Fördermöglichkeiten für Kleinstunternehmer hervor. Mit der Einleitung der Dorferneuerung könnten auch private Maßnahmen finanziell unterstützt werden. Der Regelfördersatz betrage 30 Prozent bei einer Höchstsumme von 50 000 Euro.

Das weitere Verfahren

Nach der Anordnung der Dorferneuerung erfolgt die Gebietsfestlegung durch das Amt für ländliche Entwicklung. Die Grundeigentümer im Verfahrensgebiet bestimmen im weiteren Verlauf die Zusammensetzung der Vorstandschaft der künftigen Teilnehmergemeinschaft Oberlangenstadt-Hummenberg. Ab 2020 können dann die ersten Maßnahmen geplant werden.

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